Wird Öcalan die PKK zur Waffenabgabe aufrufen? Ahmet Türk von der DEM-Partei antwortet
Ahmet Türk, der Teil der DEM-Partei-Delegation war, die sich mit MHP-Chef Devlet Bahçeli traf, erklärte: "Als Ergebnis dieser Gespräche könnte beim zweiten oder dritten Besuch auf Imralı ein Aufruf zur Waffenabgabe erfolgen."
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Nach dem Aufruf des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli hat die DEM-Partei, die am 28. Dezember nach Imralı reiste, um sich mit dem Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, zu treffen, mit den Imralı-Runden im türkischen Parlament (TBMM) begonnen.
Die Delegation der DEM-Partei, der Sırrı Süreyya Önder, Pervin Buldan und der ehemalige Bürgermeister der Stadt Mardin, Ahmet Türk, dessen Amt durch einen staatlichen Treuhänder ersetzt wurde, angehören, besuchte zunächst den Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş und anschließend den MHP-Chef Devlet Bahçeli.
Aytunç Erkin, Autor der Zeitung Nefes Gazetesi, sprach mit Ahmet Türk aus der DEM-Partei-Delegation über den neuen Lösungsprozess.
"BEIM ZWEITEN ODER DRITTEN BESUCH KÖNNTE EIN AUFRUF ZUR WAFFENABGABE ERFOLGEN"
Türk, der sagte: "Bahçelis Haltung war sehr positiv, man sieht wirklich, dass er respektvoll und aufrichtig ist", antwortete auf die Frage zum Gespräch mit Bahçeli: "Wurde über einen Aufruf Öcalans zur Waffenabgabe o.ä. gesprochen?" wie folgt:
"Als Ergebnis dieser Gespräche könnte beim zweiten oder dritten Besuch auf Imralı ein Aufruf zur Waffenabgabe erfolgen."
Türk fuhr fort:
"Wir können jetzt noch nichts sagen. Auch unsere Informationen deuten darauf hin. Es scheint, dass man sich mit allen politischen Parteien treffen, die Delegation erneut nach Imralı schicken und dann eine Bewertung vornehmen will."
"ÖCALAN HAT BEIM TREFFEN THEMEN WIE DAS RECHT AUF HOFFNUNG NICHT ZUR SPRACHE GEBRACHT"
Auf die Frage von Erkin: "Gab es bei Ihrem Treffen mit Bahçeli eine Forderung nach einer Generalamnestie?" antwortete Türk:
"Das sind Spekulationen. Auch Öcalan hat beim Treffen Themen wie das Recht auf Hoffnung nicht zur Sprache gebracht. Syrien, die Entwicklungen in der Türkei, das Bestreben des Imperialismus, den Nahen Osten zu kontrollieren… Diese Themen kamen beim Treffen mit Öcalan zur Sprache. Was muss man dagegen tun? Es wurde der Gedanke diskutiert, dass wir unsere Probleme selbst lösen müssen. Niemand sonst soll sich einmischen. Auch Öcalan sagt, 'das ist eine interne Angelegenheit' und erklärt, dass das Parlament sie lösen müsse. Das sind die Informationen der Kollegen, die das Gespräch geführt haben, aber mehr kann ich nicht sagen."