Entscheidung von Wladimir Putin zu Baschar al-Assad: Wird er ausgeliefert?

Moskau hat die Forderung nach einer Auslieferung des ehemaligen syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zurückgewiesen. Russland erklärte, dass das Assad gewährte Asylrecht auf einer direkten Entscheidung Putins beruhe und sich an dieser Situation nichts ändern werde.

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Nachdem Syrien die Auslieferung seines ehemaligen Machthabers Baschar al-Assad aus Russland gefordert hatte, kam eine klare Antwort aus dem Kreml. Die russische Führung stellte fest, dass eine Auslieferung Assads nicht zur Debatte stehe. Es wurde betont, dass diese Entscheidung im Zuge der diplomatischen Kontakte zwischen Moskau und Damaskus getroffen wurde.

DAS ASSAD GEWÄHRTE ASYLRECHT WURDE AUF ANWEISUNG VON PUTIN ERTEILT

Die Erklärung zu diesem Thema kam von Alperus Kotraschew, dem russischen Botschafter im Irak. Kotraschew sagte, dass das Baschar al-Assad und seiner Familie gewährte Asylrecht persönlich von Staatspräsident Wladimir Putin erteilt wurde.

Kotraschew erklärte, dass eine Änderung dieser Entscheidung nicht zur Debatte stehe, und fügte hinzu: „Dies ist eine Entscheidung, die direkt durch den Willen des Staatspräsidenten getroffen wurde. Derzeit gibt es keinen Grund, diesen Willen zu ändern.“

„DIE BEDINGUNGEN WERDEN EINGEHALTEN, ES GIBT KEINE PROBLEME“

Kotraschew äußerte zudem, dass das Assad gewährte Asylrecht an bestimmte Bedingungen geknüpft sei. An erster Stelle dieser Bedingungen steht die Verpflichtung, sich von jeglicher medialen Präsenz und politischen Aktivitäten fernzuhalten.

Der Botschafter sagte: „Die Bedingungen für den Aufenthalt von Baschar al-Assad in Moskau sind sehr klar. Bisher liegen uns keine Erkenntnisse darüber vor, dass diese Regeln verletzt wurden.“