Wurde der Ölfluss nach Ceyhan unterbrochen? Spannungen treffen Energieleitungen
Berichten der internationalen Presse zufolge wurden die Lieferungen von Kirkuk-Rohöl, das von der Regionalregierung Kurdistan im Irak zum Terminal Ceyhan in der Türkei transportiert wird, gestoppt. Es wird behauptet, dass diese Entscheidung infolge der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten und der Drohungen gegen die Energieinfrastruktur getroffen wurde.
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Eine neue Entwicklung deutet darauf hin, dass die Sicherheitsrisiken in der Region die Energieversorgung direkt beeinträchtigen. Die britische Nachrichtenagentur Reuters behauptete, dass die Verladungen von Kirkuk-Rohöl, das von der Regionalregierung Kurdistan (KRG) zum Terminal Ceyhan in der Türkei transportiert wird, ab heute eingestellt wurden.
In dem Bericht, der sich auf Quellen aus dem Transportsektor stützt, wurde darauf hingewiesen, dass die zunehmenden Sicherheitsbedrohungen bei der Entscheidung zur Einstellung der Lieferungen eine Rolle gespielt hätten.
BETONUNG DER BEDROHUNG FÜR ENERGIELEITUNGEN
Es wurde mitgeteilt, dass diese Entwicklung auf die Erklärungen von Brigadegeneral Ibrahim Jabbari, Berater des Oberbefehlshabers der iranischen Revolutionsgarden, folgte. Jabbari kündigte an, dass die Straße von Hormus für den Durchgang gesperrt sei und auf mögliche Verstöße reagiert werde.
Jabbari wies zudem auf Drohungen gegen die Energieinfrastruktur hin und erklärte, dass nicht nur der Seeverkehr, sondern auch die Ölpipelines in der Region ins Visier genommen werden könnten.
ÖLPREISE AUF DEM HÖCHSTSTAND SEIT 1,5 JAHREN
Die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten und die Sorgen vor Versorgungsunterbrechungen wirkten sich auch auf die Ölmärkte aus. Der Preis für ein Barrel Brent-Öl überstieg 85 Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit 1,5 Jahren.
Es wurde festgestellt, dass der Preis für Brent-Öl, der am 27. Februar vor dem Angriff Israels und der USA auf den Iran am 28. Februar bei 73 Dollar lag, aufgrund der geopolitischen Risiken stark angestiegen ist.