Wurden die Leutnants, die den Schwur mit dem Säbel leisteten, entlassen? Stellungnahme des Verteidigungsministeriums
Der Schwur mit dem Säbel, den die Absolventen der Militärakademie leisteten, sorgt seit langem für öffentliche Diskussionen. Nun hat sich das Verteidigungsministerium dazu geäußert. Das Ministerium bezeichnete das Beharren der Leutnants auf dem Verlesen des Schwurtextes unter Missachtung der Befehlskette als Disziplinarverstoß und betonte, dass versucht werde, die türkischen Streitkräfte (TSK) zu diskreditieren.
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Die Zeremonie des Säbelschwurs, die junge Leutnants bei ihrer Abschlussfeier an der Militärakademie durchführten, hat in der Türkei für großes Aufsehen gesorgt. Während die Debatten in Zeitungsspalten und im Fernsehen andauern, kam nun eine Stellungnahme des Verteidigungsministeriums. In der Erklärung, in der Kritik an den Leutnants geübt wurde, hieß es, dass die Befehlskette missachtet worden sei.
"WIE ATATÜRK SAGTE..."
In der Erklärung des Verteidigungsministeriums zur Disziplinaruntersuchung gegen die Leutnants hieß es: "Der Vorwurf ist nicht das Kreuzen der Säbel oder das Rufen 'Wir sind Soldaten Mustafa Kemals', sondern vorsätzliche und organisierte Disziplinlosigkeit trotz der Warnungen der Vorgesetzten."
Das Verteidigungsministerium erklärte zudem zu diesem Thema: "Wie Atatürk sagte: 'Ohne Disziplin können Armeen nicht geführt werden'. Verhaltensweisen, die den Eindruck einer Spaltung über unseren gemeinsamen Wert Atatürk erwecken, sind inakzeptabel." In der Erklärung, in der die Worte "Sie haben die Befehlskette missachtet und beharrlich darauf bestanden, den Schwurtext wiederholt zu verlesen" verwendet wurden, wurde betont, dass die türkischen Streitkräfte diskreditiert werden sollen.