Yarsav-Gründungspräsident Eminağaoğlu: Vorwürfe gegen Kütahyalı und Özdağ sind identisch – Recht und Gerechtigkeit dürfen nicht von der Person abhängen

Der Gründungspräsident von Yarsav, Ömer Faruk Eminağaoğlu, wies in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto auf die Ähnlichkeiten zwischen den Gerichtsverfahren gegen Rasim Ozan Kütahyalı und den Vorsitzenden der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, hin.

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Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, der seit längerer Zeit im Marmara-Gefängnis in Silivri inhaftiert ist und auf seine erste Gerichtsverhandlung wartet, betonte in seinen Beiträgen die Bedeutung der Gerechtigkeit. In diesem Zusammenhang wies der Yarsav-Gründungspräsident Ömer Faruk Eminağaoğlu in einem eigenen Beitrag auf die Parallelen zwischen den Verfahren gegen Ümit Özdağ und Rasim Ozan Kütahyalı hin.

Eminağaoğlu erklärte, dass die rechtlichen Sachverhalte der gegen beide Personen erhobenen Vorwürfe identisch seien, und äußerte sich wie folgt:

"Die gegen Ümit Özdağ erhobenen Vorwürfe und die gegen R.O.K. erhobenen Vorwürfe betreffen dieselben rechtlichen Sachverhalte.

Der Ümit Özdağ zur Last gelegte Vorwurf soll in Kayseri begangen worden sein...

Der R.O.K. zur Last gelegte Vorwurf soll in Istanbul begangen worden sein, wo er sich aufhielt...

Die Istanbuler Staatsanwaltschaft, die das Ermittlungsverfahren gegen Ümit Özdağ eingeleitet hat, nimmt ihn fest; Özdağ wird nach Istanbul gebracht und inhaftiert.

Im Fall von R.O.K. hingegen leitet aus irgendeinem Grund die Staatsanwaltschaft Ankara das Ermittlungsverfahren ein.

R.O.K. wird nicht nach Ankara, dem Ort der ermittelnden Behörde, gebracht, sondern seine Aussage wird gemäß einem an seinen Aufenthaltsort gerichteten Schreiben aufgenommen und er wird auf freien Fuß gesetzt...

Recht für alle, Gerechtigkeit für alle...

Recht und Gerechtigkeit dürfen nicht von der Person abhängen.

Weder solche unterschiedlichen Anwendungen, noch erst recht solche Ermittlungsverfahren..."