Yasemin Minguzzi erlitt nach Freispruch einen Schwächeanfall

Im Prozess um Ahmet Minguzzi am Anadolu-Gericht in Kartal sorgte der Freispruch und die Freilassung von zwei Angeklagten für Spannungen im Gerichtssaal. Yasemin Minguzzi erlitt nach der Urteilsverkündung einen Schwächeanfall.

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Im langwierigen Prozess um Ahmet Minguzzi hat das Gericht sein endgültiges Urteil verkündet. Während zwei Angeklagte, die Ahmet Minguzzi erstochen und getreten hatten, zu 24 Jahren Haft verurteilt wurden, wurden zwei weitere Angeklagte freigesprochen und aus der Haft entlassen. Diese Entscheidung löste im Gerichtssaal heftige Reaktionen aus.

Unmittelbar nach der Urteilsverkündung reagierten die anwesenden Familienangehörigen und Zuschauer scharf auf den Beschluss. Aufgrund der zunehmenden Spannungen mussten Sicherheitskräfte eingreifen. Das Urteil stieß sowohl in den Fluren des Gerichtsgebäudes als auch in der Öffentlichkeit auf ein breites Echo.

Ahmet Minguzzis Mutter, Yasemin Minguzzi, brach nach der Urteilsverkündung in Tränen aus und erlitt einen Schwächeanfall. Es war zu sehen, wie sie beim Verlassen des Gerichtsgebäudes mit der Unterstützung ihrer Angehörigen kaum auf den Beinen stehen konnte.