YDP fordert nach den Präsidentschaftswahlen in der TRNZ vorgezogene Neuwahlen
Die Partei der Wiedergeburt (YDP) in der Türkischen Republik Nordzypern (TRNZ) hat nach den im Land abgehaltenen Präsidentschaftswahlen im Rahmen einer Sitzung des Zentralvorstands (MYK) und des Parteirats zu vorgezogenen Neuwahlen aufgerufen.
İHA
Die Partei der Wiedergeburt (YDP) in der TRNZ hat nach den am 19. Oktober im Land durchgeführten Präsidentschaftswahlen ihren Zentralvorstand (MYK) und den Parteirat einberufen, um die politische Agenda zu bewerten.
Nach dem Treffen wurden die Eckpunkte der Gespräche mit der Unterschrift des YDP-Generalsekretärs Erşah Sabit Yılmaz der Öffentlichkeit mitgeteilt.
In der Erklärung wurde zum Ausdruck gebracht, dass die Präsidentschaftswahlen in einem äußerst reifen und demokratischen Umfeld abgeschlossen wurden. Es wurde mitgeteilt, dass die YDP dem TRNZ-Präsidenten Tufan Erhürman zu seinem Erfolg und seiner integrativen Haltung gratuliert habe, und es hieß: "Wir erwarten, dass diese Rhetorik auch in der Praxis umgesetzt wird."
Die Partei erklärte zudem, dass Erhürmans Äußerungen, wonach er in der Zypernfrage gemeinsam mit der Türkei handeln werde, auf Zufriedenheit gestoßen seien.
Unter Berücksichtigung des politischen Bildes, das sich nach den Wahlergebnissen ergeben hat, wurde auf die Notwendigkeit vorgezogener Neuwahlen hingewiesen: "Es ist unerlässlich, dass alle drei Regierungsparteien, allen voran unsere Partei, diese Botschaft richtig lesen und zum frühestmöglichen Zeitpunkt vorgezogene Neuwahlen ansetzen. Die YDP wird diesbezüglich das Notwendige tun", hieß es.