Streikbeschluss der Yemeksepeti-Kuriere! Drei Tage Arbeitsniederlegung für menschenwürdige Arbeitsbedingungen
Die bei Yemeksepeti beschäftigten Motorradkuriere haben angekündigt, vom 18. bis 20. Januar kollektiv die Arbeit niederzulegen, da ihre Forderungen nach verbesserten Arbeitsbedingungen nicht erfüllt wurden.
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Die stellvertretende Vorsitzende der Partei der Arbeit (EMEP) und Abgeordnete für Gaziantep, Sevda Karaca, gab über ihren Social-Media-Account bekannt, dass sie den Streikbeschluss der Yemeksepeti-Kuriere unterstützt. In ihrer Erklärung betonte Karaca, dass die Kuriere seit langem die Gewährleistung grundlegender Rechte wie faire Entlohnung, ein transparentes Prämiensystem, sichere Arbeitsbedingungen und die Teilhabe an Entscheidungsprozessen fordern.
Karaca erklärte in ihrem Beitrag:
"Die Yemeksepeti-Kuriere werden vom 18. bis 20. Januar die Arbeit niederlegen, um ihre Forderungen nach einem menschenwürdigen Leben und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen durchzusetzen! Die Forderungen, die die Motorradkurier-Arbeiter seit Monaten äußern, sind äußerst klar: Transparente Vergütung, ein zugängliches Bonussystem, ein faires Verhältnis zwischen Distanz und Entlohnung, sichere Arbeitsbedingungen und die Teilhabe an Entscheidungsprozessen. Die Haltung der Arbeitgeber ist hingegen ebenso deutlich: Ignorieren, hinhalten und weiterhin Zwangsmaßnahmen durchsetzen. Plattformunternehmen versuchen, die Technologie als Schutzschild zu nutzen, um Arbeiter in die Prekarität zu drängen.
Diese Ordnung, die den Motorradkurieren heute aufgezwungen wird, soll morgen zum 'Normalzustand' für den gesamten Dienstleistungssektor werden. Deshalb ist der Kampf der Kurier-Arbeiter kein isoliertes Problem eines einzelnen Arbeitsplatzes. Dies ist ein offener Klassenkampf gegen die Entwertung der Arbeit. Die Motorradkurier-Arbeiter sind nicht allein. Wir werden die Stimme, die sie vom 18. bis 20. Januar erheben, verstärken. Wir werden ihre Forderungen in jedem Kampfbereich, in dem wir uns befinden, mit der lautesten Stimme vorbringen."
Die Kuriere betonen, dass sie mit ihren dreitägigen Arbeitsniederlegungen nicht nur für ihre eigenen Rechte, sondern für bessere Bedingungen für alle im Dienstleistungssektor tätigen Arbeiter eintreten. Wie Karaca betont, wird dieser Kampf über einen individuellen Streik hinaus als ein Schritt zum Schutz der Arbeitnehmerrechte und zur Neudefinition des Wertes der Arbeit angesehen.