Yeni Akit greift Anerkennung von Cemevis als Gebetshäuser an: 'İmamoğlu spielt mit dem Feuer'
Die reaktionäre Zeitung Yeni Akit hat den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung von Istanbul (İBB), Cemevis als Gebetshäuser anzuerkennen, scharf kritisiert. Yeni Akit nahm den İBB-Bürgermeister Ekrem İmamoğlu ins Visier und titelte: „İmamoğlu spielt mit dem Feuer“.
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Die Stadtverordnetenversammlung von Istanbul (İBB) hat mit einem gefassten Beschluss Cemevis als Gebetshäuser anerkannt. Die Zeitung Yeni Akit nahm den İBB-Bürgermeister Ekrem İmamoğlu nach dieser Entscheidung in ihrer heutigen Schlagzeile ins Visier.
Unter der Überschrift „İmamoğlu spielt mit dem Feuer“ behauptete die Zeitung Yeni Akit: „Experten, die darauf hinweisen, dass die Anerkennung von Cemevis als ‚Gebetshäuser‘ eine verfassungsrechtliche Angelegenheit ist und dieses Thema die Befugnisse der Stadtverordnetenversammlungen überschreitet, sind sich einig, dass ‚İmamoğlu nicht davor zurückschreckt, das Land für seine eigene politische Karriere in Brand zu setzen‘.“
In dem Bericht, in dem behauptet wird, dass die besagte Entscheidung für „Empörung“ gesorgt habe, wurde von einem „politischen Konstruktionsversuch İmamoğlus“ gesprochen und die Entscheidung als „Schritt zur Loslösung der Aleviten vom Islam“ bewertet.