Yeni-Akit-Kolumnist Ali Karahasanoğlu verteidigt Brautkleid auf Narins Sarg mit skandalösen Worten

Der reaktionäre Yeni-Akit-Kolumnist Ali Karahasanoğlu reagierte auf die Kritik an dem Brautkleid, das auf den Sarg der in Diyarbakır brutal ermordeten Narin Güran gelegt wurde. In seinem Artikel mit dem Titel „Die Ehefrau eines Mannes sein oder das Missbrauchsobjekt Dutzender Männer?“ äußerte er sich in skandalöser Weise.

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Der Mord an Narin Güran in Diyarbakır hat die politische Agenda der Türkei bestimmt.

Am 19. Tag der Sucharbeiten wurde der leblose Körper der 8-jährigen Narin im Eğertutmaz-Bach gefunden, in einem Sack und mit Steinen bedeckt.

Nach der Obduktion wurde Narin in ihrem Heimatdorf Tavşantepe beigesetzt. Das Brautkleid, das auf den Sarg der 8-jährigen Narin gelegt wurde, löste Empörung aus.

Ali Karahasanoğlu, einer der Kolumnisten der reaktionären Zeitung Yeni Akit, antwortete auf die Kritik an dem Brautkleid mit skandalösen Worten.

Karahasanoğlu erinnerte an die Aussage des Soziologen Ercan Geçgin gegenüber der Zeitung Cumhuriyet, der bezüglich des Brautkleides auf Narins Sarg gesagt hatte: „Stellen Sie sich vor, auf den Sarg eines Kindes wird ein Brautschleier gelegt. Denn das Einzige, was für sie erträumt wird, ist, die Ehefrau eines Mannes zu sein.“ Karahasanoğlu entgegnete darauf: „Hätte der Soziologie-Dozent ein wenig gelesen, wüsste er, dass der Schleier auf dem Sarg ein Verweis auf die 'Familie' als Fundament der Gesellschaft ist und keine religiöse Pflicht, sondern ein Glaube in türkischen Bräuchen. Er wüsste, dass damit das Ziel verfolgt wird, dass 'jedes Kind das Ziel hat, eine Familie zu gründen, um nützliche Kinder für die Gesellschaft zu erziehen'.“

Karahasanoğlu fuhr fort:

„Was mich eigentlich stört, ist, dass der Soziologie-Dozent das Konzept der 'Familie' diskreditieren will, indem er über unsere 8-jährige Tochter Narin sagt: 'Das Einzige, was für sie erträumt wird, ist, die Ehefrau eines Mannes zu sein'.

Warum kann 'die Ehefrau eines Mannes zu sein' ein Gegenstand des Einspruchs sein?

Oder ist es etwas Schlechtes, 'der Ehemann einer Frau zu sein'?

Sind das Konzepte, die verteufelt werden müssen?

Oder sind es unsere unverzichtbaren religiösen und traditionellen Werte, die wir alle respektieren sollten?

Was schlägt unser Soziologie-Dozent wohl anstelle von 'die Ehefrau eines Mannes zu sein' vor?

Ist 'dass eine Frau die Ehefrau einer anderen Frau ist' der Vorschlag?

Schlagen sie etwa Ehen von Frau zu Frau oder Mann zu Mann vor?

Oder schlagen sie, wie Ekrem İmamoğlu sagte, mit den Worten 'sie ist noch nicht an der Reihe, wir bereiten die Gesellschaft darauf vor', vorläufig vor, dass Frauen 'die Ehefrauen aller Männer' sein sollen?

Wollen sie damit andeuten, dass sie Beziehungen für eine Nacht bevorzugen?“