Yeni Akit nimmt freigelassene Ajans-Muhbir-Manager ins Visier: 'Sie sind ungeschoren davongekommen'

Die regierungsnahe Zeitung Yeni Akit hat die Ajans-Muhbir-Manager ins Visier genommen, deren Freilassung bei der gestrigen Anhörung beschlossen wurde. Akit berichtete über den Vorfall unter der Schlagzeile „Die Beleidigungen blieben ungestraft“.

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Im Rahmen einer von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara eingeleiteten Untersuchung standen gestern 30 Angeklagte vor Gericht, denen unter anderem „öffentliche Verbreitung irreführender Informationen“, „öffentliche Anstiftung zu Hass und Feindseligkeit“ sowie „Drohungen zur Verbreitung von Angst und Panik in der Bevölkerung“ vorgeworfen werden.

Bei der Anhörung vor dem 7. Strafgericht erster Instanz in Ankara entschied das Gericht, die inhaftierten Ajans-Muhbir-Manager Süha Çardaklı und Serkan Kafkas freizulassen.

REGIERUNGSNAHE AKIT NIMMT SIE INS VISIER

Die regierungsnahe Zeitung Yeni Akit berichtete heute auf ihrer Titelseite über die Anhörung.

In dem Bericht wurden die freigelassenen Angeklagten unter der Schlagzeile „Die Beleidigungen blieben ungestraft“ ins Visier genommen.

In dem Artikel wurde zudem über den Vorsitzenden der Zafer-Partei, Özdağ, die Formulierung „bekannt für seine feindselige Haltung gegenüber syrischen Flüchtlingen“ verwendet.