Yılmaz Tunç äußert sich zu Fatih Altaylı und Selahattin Demirtaş

Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu der gegen den Journalisten Fatih Altaylı wegen „Beleidigung des Präsidenten“ und „Bedrohung“ verhängten Haftstrafe sowie zum laufenden Inhaftierungsprozess und erklärte: „Diese Angelegenheiten liegen vollständig im Ermessen der Justiz.“

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Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich gegenüber Journalisten während des Prozesses zur Einbringung des 11. Justizpakets in die Große Nationalversammlung der Türkei. Dabei beantwortete Tunç auch Fragen zu dem Journalisten Fatih Altaylı und Selahattin Demirtaş.

Auf die gestellten Fragen hin erklärte Justizminister Tunç, dass alle Verfahren in Bezug auf die Akten von den Justizbehörden geführt würden. Tunç wies darauf hin, dass das Urteil vom erstinstanzlichen Gericht im Rahmen der Straftatbestände „Beleidigung des Präsidenten und Bedrohung“ gefällt wurde.

Minister Tunç betonte, dass der juristische Prozess noch nicht abgeschlossen sei, und fuhr wie folgt fort:

„Diese Angelegenheiten sind vollständig Bewertungen, die der Justiz obliegen. Hier liegt eine Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts und ein laufender Prozess vor. Das Ermessen darüber, ob die Inhaftierung fortgesetzt wird, liegt vollständig beim Gericht. Die entsprechenden Rechtsbehelfe und das Berufungsverfahren stehen offen; die rechtlichen Wege werden verfolgt werden.“

Auf die Frage, ob der ehemalige HDP-Co-Vorsitzende Selahattin Demirtaş nach der Rechtskraft des EGMR-Urteils freigelassen werde, antwortete Tunç mit den Worten „Das Gericht wird über die Entscheidung befinden“ und erklärte, dass der Prozess vollständig in der Zuständigkeit der Justizbehörden liege.