Yılmaz Tunç äußert sich zu den 387 Personen, gegen die der HSK ein Prüfverfahren eingeleitet hat!

Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu dem neuen Prüfverfahren, das der Rat der Richter und Staatsanwälte (HSK) gegen 387 Personen eingeleitet hat, deren Wiedereinstellung vom Staatsrat (Danıştay) angeordnet worden war, und kündigte eine erneute Prüfung der Akten an.

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Der 5. Senat des Staatsrates (Danıştay) hatte entschieden, dass 450 Personen, die wegen Verbindungen und Beziehungen zur FETÖ aus dem Dienst entlassen worden waren, in ihren Beruf zurückkehren dürfen und ihnen zudem Entschädigungen zu zahlen seien.

Nachdem der AKP-Vorsitzende und Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan die Erklärung abgegeben hatte: "Es ist uns nicht möglich, zu dieser Entscheidung des Staatsrates zu schweigen. So wie wir als Volksallianz (Cumhur İttifakı) bei einigen seltsamen Entscheidungen des Verfassungsgerichts nicht tatenlos bleiben, können wir auch hier nicht schweigen. Zudem kann ich diese Entscheidungen des Verfassungsgerichts nicht verdauen", leitete der Rat der Richter und Staatsanwälte (HSK) eine erneute Prüfung der 387 Personen ein, deren Wiedereinstellung der Staatsrat angeordnet hatte.

In Zonguldak erklärte Justizminister Yılmaz Tunç: "Wir haben als HSK eine erneute Prüfung bezüglich der 387 Personen (Richter und Staatsanwälte) eingeleitet, die in ihren Beruf zurückgekehrt sind. Als Ergebnis dessen werden diese Akten erneut geprüft."

Tunç fuhr wie folgt fort:

"Gemäß dieser Entscheidung sind sie in ihre Berufe zurückgekehrt. Natürlich gibt es hier auch Akten, bei denen der Revisionsprozess vor den Verwaltungsgerichten des Staatsrates noch andauert. Es gibt 64 Akten, die in erster Instanz beim Staatsrat bzw. beim zuständigen Senat anhängig sind. Bei 1286 Akten läuft das Revisionsverfahren noch. Bezüglich der Akten, bei denen Klage eingereicht wurde, hatte der Rat der Richter und Staatsanwälte damals Einspruch gegen die 387 Fälle eingelegt, deren Wiedereinstellung beschlossen worden war, und die Revisionsprozesse waren eingeleitet worden. Es gibt auch Akten, die sich noch in der Revision befinden und nicht rechtskräftig sind. Diese 387 Wiedereinstellungsentscheidungen wurden in Zeiträumen getroffen, die verschiedene Daten in den Jahren 2021, 2022 und 2023 abdecken. Als Ergebnis dieser Entscheidung haben wir als Rat der Richter und Staatsanwälte eine erneute Prüfung bezüglich der 387 Personen eingeleitet, die in ihren Beruf zurückgekehrt sind. Als Ergebnis dessen werden diese Akten erneut geprüft. Es wird darauf geachtet, dass keine fehlerhafte Entscheidung getroffen wird."

Tunç betonte, dass sie bei ihrer Entschlossenheit im Kampf gegen die FETÖ niemals Kompromisse eingehen würden und sagte: "Denn das ist unsere rote Linie. So wie wir unseren Kampf gegen alle Terrororganisationen fortsetzen, wollen wir insbesondere, dass diese Sensibilität gewahrt bleibt, wenn es darum geht, die FETÖ aus staatlichen Institutionen, insbesondere aus Bereichen wie der Justiz und der Polizei, fernzuhalten. Unser Herr Staatspräsident hat auf Fragen hin bereits die notwendigen Erklärungen zur Entscheidung des Staatsrates abgegeben. Unser Rat der Richter und Staatsanwälte hat ebenfalls eine erneute Prüfung dieser Akten eingeleitet. Sollten sich aus dieser Prüfung Akten ergeben, die in ein Ermittlungsverfahren münden, so liegt die Entscheidung darüber natürlich beim Inspektionsrat des Rates der Richter und Staatsanwälte sowie beim zuständigen Senat. Wir verfolgen den Prozess gemeinsam als Ergebnis der Untersuchungen des Inspektionsrates."