Yoga-Krise in der syrisch-orthodoxen Mor-Yuhannon-Kirche in Mardin: Yoga-Lehrerin entschuldigt sich

Eine Yoga-Veranstaltung in der syrisch-orthodoxen Mor-Yuhannon-Kirche im Dorf Dereiçi in Mardin stieß bei Mitgliedern der syrischen Gemeinde auf Kritik. Die Yoga-Lehrerin Seda Deliormanlı entschuldigte sich nach den Reaktionen.

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Eine Gruppe, die das syrische Dorf Dereiçi im Bezirk Derik in Mardin besuchte, führte in der dortigen Mor-Yuhannon-Kirche eine Yoga-Veranstaltung durch. Nachdem die Veranstaltung auf Kritik stieß, sagte die Yoga-Lehrerin Seda Deliormanlı: "Ich entschuldige mich bei der Mor-Yuhannon-Kirche und bei allen, die ich verletzt habe."

YOGA IN DER KIRCHE

Aufnahmen der von der Yoga-Lehrerin Seda Deliormanlı organisierten Yoga-Einheit wurden in den sozialen Medien geteilt.

Deliormanlı, die den Beitrag mit dem Hinweis "Es war unglaublich" teilte, sah sich in den sozialen Medien mit Kritik konfrontiert. Es wird behauptet, dass der Kirchenverantwortliche die Bitte von Deliormanlı, meditieren zu wollen, als eine Art Gebet missverstanden und daraufhin die Erlaubnis erteilt habe.

ENTSCHULDIGUNG

Nach den Reaktionen entschuldigte sich Seda Deliormanlı in einem weiteren Beitrag. Deliormanlı erklärte: "Ich entschuldige mich bei der syrischen Gemeinde, insbesondere bei der Mor-Yuhannon-Kirche, und bei allen, die ich ungewollt verletzt habe. Hätte ich geahnt, dass die kurze Yoga-Einheit, die wir nach Einholung aller Genehmigungen bei den zuständigen Personen durchgeführt haben, auch nur eine einzige Person stören würde, hätte ich dies niemals getan."

'WIR WOLLTEN ES IN EINER BESONDEREN UND BEEINDRUCKENDEN UMGEBUNG TUN'

Deliormanlı äußerte sich wie folgt: "Ich würde niemals irgendeinem Glauben, Wert oder einer Kultur gegenüber respektlos sein; das käme mir nicht einmal in den Sinn. In der Hoffnung, dass Sie an die Aufrichtigkeit meines Bedauerns über diese Veranstaltung glauben, die wir in bester Absicht in einer so besonderen und beeindruckenden Umgebung durchgeführt haben, inspiriert von Gotteshäusern im Ausland."