YÖK warnt vor „Diplomfälschungen“

Der Hochschulrat (YÖK) erklärte, dass alle Arten von Behauptungen und Hinweisen zu Diplom- und Anerkennungsfälschungen sorgfältig geprüft werden und diese bei Bedarf an die Justiz- und Verwaltungsbehörden weitergeleitet werden.

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Der Hochschulrat (YÖK) hat eine schriftliche Erklärung zu den in einigen Medienberichten thematisierten „Diplomfälschungen“ abgegeben.

In der Erklärung heißt es: „Der Hochschulrat prüft alle Arten von Behauptungen und Hinweisen zu Diplom- und Anerkennungsfälschungen sorgfältig und meldet diese bei Bedarf an die Justiz- und Verwaltungsbehörden, damit rechtliche Schritte eingeleitet werden können.“

Weiter wurde mitgeteilt: „Bezüglich der aufgeworfenen Themen wurde der Vorsitz des Hochschulaufsichtsrats angewiesen, jede Behauptung bis ins kleinste Detail zu untersuchen; je nach Feststellung werden bei Bedarf verwaltungsrechtliche Maßnahmen und Sanktionen verhängt.“ Zudem wurde betont, dass die Justizbehörden über festgestellte Fälschungen informiert werden, da es sich um strafrechtliche Fälle handele.

Um möglichen Fälschungen vorzubeugen, sorge der YÖK dafür, dass die Daten der Absolventen von den Hochschuleinrichtungen in das YÖKSİS-System übertragen werden. Der YÖK biete zudem allen Institutionen und Organisationen die Möglichkeit, Dokumente über das E-Government-Portal (E-Devlet) zu verifizieren (Verifizierung von Hochschulabschlusszeugnissen). Auch die vom Rat ausgestellten E-Anerkennungsdokumente mit QR-Code könnten über die „Anerkennungsabfrage“-Maske im YÖKSİS überprüft werden, so die Erklärung.