Zafer-Parti-Vorsitzender Özdağ betont Bedeutung der inneren Front: Recht muss gleich angewendet werden
Nach seiner Entlassung aus dem Marmara-Gefängnis in Silivri reiste der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, nach Ankara, wo er sich mit Parteimitgliedern traf und eine Stellungnahme abgab.
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Özdağ machte vor dem Parteigebäude gegenüber Journalisten auf die Spannungen in der Region aufmerksam und wies auf die Bedeutung der Einheit und des Zusammenhalts innerhalb der inneren Front hin.
Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Özdağ, äußerte sich wie folgt:
Wir haben erlebt und erleben weiterhin, wie die Opposition trotz des Fehlens jeglicher Straftaten durch Praktiken des Feindstrafrechts unter Druck gesetzt werden kann.
Dabei ist das, was die Türkei in einer Zeit, in der die Region so unruhig ist und in der jederzeit mit Zerfallsprozessen in unserer unmittelbaren Umgebung zu rechnen ist, benötigt, eine starke innere Front und ein starker nationaler Zusammenhalt.
Dies lässt sich nur erreichen, wenn das Recht auf alle gleichermaßen angewendet wird. Wenn man den Regierungsnahen eine andere Justiz zukommen lässt als der Opposition, kann die Integrität der inneren Front nicht gewahrt werden, und die tragenden Säulen der Türkei geraten unter schwere Bedrohung.
Ich bin der Meinung, dass Fehler korrigiert werden müssen. In den kommenden Tagen werde ich meine Gedanken mit der Öffentlichkeit teilen und wir werden im Rahmen von Parteiversammlungen darlegen, wie wir uns von den derzeitigen Praktiken des Feindstrafrechts entfernen können.