Zahl der Festnahmen bei IS-Operationen in Yalova steigt
Nach den IS-Operationen in Yalova, bei denen drei Polizisten im Einsatz ihr Leben verloren, ist die Zahl der Inhaftierten auf 63 gestiegen. Die Verfahren gegen die festgenommenen Verdächtigen dauern an.
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Bei einem Anti-Terror-Einsatz am 29. Dezember 2025 in der Seher Sokak im Stadtviertel İsmet Paşa in Yalova kam es zu einem Schusswechsel, bei dem die Polizeibeamten İlker Pehlivan (47), Turgut Külünk (50) und Yasin Koçyiğit (49) ums Leben kamen. Zudem wurden acht Polizisten und ein Wachmann verletzt. Fünf Frauen und sechs Kinder, die sich in dem Haus befanden, konnten lebend gerettet werden. Durch das Erwidern des Feuers durch die Sicherheitskräfte wurden sechs IS-Mitglieder getötet.
Nach diesem blutigen Vorfall leiteten die Sicherheitsbehörden stadtweite Operationen ein. Bei den ersten Razzien wurden 115 Personen festgenommen, von denen 58 nach der Vorführung vor Gericht inhaftiert wurden.
In der jüngsten Welle der stadtweiten Sicherheitsmaßnahmen wurden 25 weitere Verdächtige gefasst. Von den Personen, die im Rahmen der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft überstellt wurden, wurden fünf inhaftiert, während 16 Personen unter Auflagen freigelassen wurden. Vier weitere Verdächtige, die sich in Gewahrsam befanden, wurden nach ihren Aussagen bei der Staatsanwaltschaft entlassen.
Mit den jüngsten Festnahmen ist die Zahl der Personen, die in Yalova wegen Verbindungen zum IS inhaftiert sind, auf 63 gestiegen. Es wird mitgeteilt, dass die Ermittlungen und Operationen der Polizei im gesamten Stadtgebiet ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.