Zahl der Festnahmen im Fall der Entführung von Erhan Karaal gestiegen
Im Rahmen der Ermittlungen zur Entführung von Erhan Karaal, dem stellvertretenden Generaldirektor der Kultur A.Ş. der Stadtverwaltung Istanbul, ist die Zahl der festgenommenen Personen auf zehn gestiegen.
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Die Entwicklungen im Entführungsfall, der sich vor Kurzem in Istanbul ereignete, dauern an. Erhan Karaal, der als stellvertretender Generaldirektor der Kultur A.Ş. tätig ist, wurde am Mittwochabend, dem 17. Juni, vor seinem Haus in Maltepe von bisher unbekannten Personen entführt.
Den vorliegenden Informationen zufolge wurde Karaal, als er am Abend sein Haus verließ, von drei Personen, die aus einem weißen Fahrzeug stiegen, gewaltsam in das Auto gezerrt. Es wird behauptet, dass die Angreifer Karaal schlugen und ihm eine schwarze Tüte über den Kopf zogen. Unter den Zeugen des Vorfalls befanden sich Berichten zufolge auch Karaals Kind und ein Nachbar.
Seine Ehefrau, die die Entführung bemerkte, begab sich umgehend zur Polizeidienststelle, um den Vorfall zu melden. Bei den Untersuchungen am Tatort wurde festgestellt, dass die Täter ein Fahrzeug mit gefälschten Kennzeichen benutzten, das in Modell und Farbe dem Originalfahrzeug entsprach.
Im Zuge der von Polizei und Staatsanwaltschaft geführten Ermittlungen schaltete sich die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anatolien ein und leitete eine eingehende Untersuchung des Vorfalls ein. Im Rahmen der Ermittlungen wurden zunächst fünf Personen festgenommen. Nach weiteren Operationen wurde zunächst eine weitere Person in Gewahrsam genommen, gestern Abend folgten zwei weitere Verdächtige. Mit dieser jüngsten Entwicklung stieg die Gesamtzahl der im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommenen Personen auf zehn.
Nach Suchaktionen in den vergangenen Tagen wurde bekannt gegeben, dass Erhan Karaal auf einer Baustelle in Tuzla aufgefunden wurde. Es wurde mitgeteilt, dass Karaal, der schwer misshandelt wurde, nach der Erstversorgung vor Ort auf die Intensivstation verlegt wurde. Sein Gesundheitszustand wird weiterhin als ernst eingestuft.