Zahl der „nicht ernannten“ Lehrer steigt jedes Jahr: 7 von 10 Lehrern..

Von den 163.644 Lehrern, die sich 2023 für eine Anstellung als Vertragslehrer bewarben, wurden nur 27 Prozent ernannt. Im Jahr 2022 lag dieser Wert noch bei 49,06 Prozent.

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Das Problem der „nicht ernannten“ Lehrer wächst von Tag zu Tag weiter.

Laut einem Bericht von BirGün, der sich auf Daten des Bildungsministeriums (MEB) stützt, wurden im Jahr 2023 insgesamt 163.644 Bewerbungen für die Ernennung von Vertragslehrern entgegengenommen. Von den tausenden Bewerbern wurden jedoch nur 27 Prozent ernannt. Die Anzahl der Bewerbungen im Rahmen der Ernennungen für Nationalsportler lag bei 573.

Die Analyse, die auch das Problem der über 500.000 nicht ernannten Lehrer beleuchtet, welches durch die nacheinander eröffneten pädagogischen Fakultäten verschärft wird, zeigt, dass von 10 Lehrern, die sich für eine Stelle als Vertragslehrer bewarben, nur drei ihre Schüler erreichen konnten. 

Demnach wurden im Jahr 2023 von den 163.644 Lehrern, die sich für eine Stelle als Vertragslehrer bewarben, nur 45.753 ernannt. Die Quote der erfüllten Ernennungsanträge blieb bei 27,96 Prozent.

Die Quoten nach Jahren sind wie folgt aufgelistet:

• 2020: 38,87 Prozent

• 2021: 43,36 Prozent

• 2022: 49,06 Prozent

• 2023: 27,96 Prozent

Andererseits zeigte sich bei den Ernennungen von Nationalsportlern ein ähnliches Bild wie bei den Vertragslehrern. Während sich im Jahr 2023 573 Nationalsportler für eine Stelle als Vertragslehrer bewarben, wurden 141 dieser Bewerber ernannt. Die Quote der erfüllten Ernennungen lag hier bei 24,61 Prozent.

Das MEB konnte auch die Anträge der Lehrer auf Versetzung aus triftigen Gründen nicht erfüllen. Von den 111.982 Lehrern, die 2023 aufgrund eines triftigen Grundes eine Versetzung in eine andere Provinz beantragten, wurde dem Antrag von nur 27.667 stattgegeben.