Zahl der Studienabbrecher übersteigt die Bevölkerung von 70 Ländern! Mehr als Malta
Dem Bericht des YÖKAK zufolge konzentrieren sich Studienabbrüche vor allem auf Großstädte. Allein an der Universität Istanbul nähert sich die Zahl der Studienabbrecher in den letzten zwei Jahren der Marke von 23.000.
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Laut dem Indikatorenbericht des Rates für Hochschulqualität (YÖKAK) haben in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt über 728.000 Studierende ihr Studium abgebrochen. Die Zahl der Studierenden, die in diesem Zeitraum ihre Universität verließen, überstieg die Gesamtbevölkerung von 50 Provinzen in der Türkei sowie die Einwohnerzahl von 70 Ländern weltweit.
Berichten der Zeitung Birgün zufolge brachen 2021 insgesamt 338.926 und 2022 weitere 389.564 Studierende ihr Studium ab. Ein weiterer bemerkenswerter Punkt im Bericht ist, dass sich die Studienabbrüche insbesondere in Großstädten konzentrieren. In diesem Zusammenhang wurde ein Trend zum Studienabbruch vor allem an Universitäten in Großstädten, allen voran in Istanbul, beobachtet. Allein an der Universität Istanbul nähert sich die Zahl der Studienabbrecher in den letzten zwei Jahren der Marke von 23.000. Die höchste Zahl an Studienabbrüchen verzeichnete im vergangenen Jahr die Ägäis-Universität (Ege Üniversitesi), wo 12.121 Studierende ihr Studium beendeten.
Laut dem Bericht sind dies die 10 Universitäten mit den meisten Studienabbrüchen im Jahr 2022:
Ägäis-Universität: 12.121
Uludağ-Universität: 11.556
Kocaeli-Universität: 10.902
Universität Istanbul: 10.573
Universität Ankara: 10.175
Karabük-Universität: 10.120
Süleyman-Demirel-Universität: 8.464
Dumlupınar-Universität: 8.379
Akdeniz-Universität: 7.870
Dokuz-Eylül-Universität: 7.062
Auch an Universitäten, die nicht in dieser Liste aufgeführt sind, wie der Marmara-Universität, Atatürk-Universität, Gazi-Universität, Gaziantep-Universität, Selçuk-Universität, Ankara Hacı Bayram Veli-Universität, Mersin-Universität und Çanakkale Onsekiz Mart-Universität, überstieg die Zahl der Studienabbrecher die Marke von 5.000.
Darüber hinaus ist diese Zahl höher als die Bevölkerung von 70 Ländern. Zu diesen Ländern zählen unter anderem Luxemburg, Montenegro, Suriname, Westsahara, Kap Verde und Malta.