Zahl der Todesopfer nach Erdbeben in Japan auf 238 gestiegen

Die Zahl der Menschen, die bei den Erdbeben in der westjapanischen Präfektur Ishikawa und an der Küste der Noto-Halbinsel ums Leben kamen, ist auf 238 gestiegen.

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Wie die Präfekturverwaltung von Ishikawa in Japan mitteilte, ist die Zahl der Todesopfer der zahlreichen Erdbeben, die sich in der ersten Januarwoche ereigneten, auf 238 gestiegen.

In der Erklärung wurde zudem mitgeteilt, dass sich weiterhin rund 15.000 Menschen in Notunterkünften aufhalten und die Suche nach 19 Personen, von denen jede Spur fehlt, andauert.

Der Gouverneur von Ishikawa, Hase Hirose, erklärte, dass Wiederaufbauprojekte in der gesamten Präfektur gefördert werden sollen, und sagte: "Wir müssen voranschreiten, damit die Erinnerung an die Verstorbenen in uns weiterlebt."

Gouverneur Hase entschuldigte sich bei der Öffentlichkeit für die Probleme, die bei der Unterbringung der nach dem Erdbeben evakuierten Personen in Unterkünften, einschließlich Hotels, aufgetreten waren.

Unterdessen kündigte die Zentralregierung an, im Rahmen der Wiederaufbauprojekte für Haushalte, deren Alter einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, eine Unterstützung von 6 Millionen Yen (41.000 Dollar) pro Wohneinheit bereitzustellen.

Nach Angaben der Japanischen Meteorologischen Behörde (JMA) hatten sich im Zeitraum vom 1. bis 5. Januar zahlreiche Erdbeben mit Magnituden zwischen 5 und 7 auf der Noto-Halbinsel in Ishikawa und vor deren Küste ereignet.