Zahlreiche Haftbefehle im Paybull-Verfahren: Auch Unternehmen beschlagnahmt
Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat im Rahmen der Ermittlungen gegen das Unternehmen Paybull Elektronik Para ve Ödeme Hizmetleri A.Ş. sowie dessen Führungskräfte neue Schritte eingeleitet. Basierend auf den Erkenntnissen aus Prüfberichten der türkischen Zentralbank (TCMB) und Analysen der Finanzkriminalitätsbehörde MASAK wurden in zahlreichen Provinzen Razzien durchgeführt.
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Bei den gleichzeitig durchgeführten Operationen in Istanbul, Tekirdağ, Zonguldak, Ankara, İzmir, Balıkesir, Bitlis, Sinop und Mersin wurden insgesamt 25 Verdächtige festgenommen. Während an den identifizierten Adressen Durchsuchungen und Beschlagnahmungen vorgenommen wurden, wurden auch Vermögenswerte, die mutmaßlich nach dem Tatzeitpunkt erworben wurden, unter vorläufige Sicherstellung gestellt.
BESCHLUSSE ZUR BESCHLAGNAHME VON UNTERNEHMEN
Auch gegen Paybull A.Ş. und Lezzona Gıda A.Ş. wurden Maßnahmen ergriffen. Gemäß dem Beschluss des 9. Friedensgerichts in Istanbul wurden beide Unternehmen beschlagnahmt und der Umfang der Ermittlungen ausgeweitet.
13 VERDÄCHTIGE INHAFTIERT, 6 PERSONEN UNTER GERICHTLICHER AUFSICHT
Die 19 Verdächtigen, deren Verfahren abgeschlossen wurden, wurden dem Friedensgericht mit dem Antrag auf Haftbefehl vorgeführt. Das Gericht ordnete die Inhaftierung von 13 Personen an und entschied für 6 weitere Verdächtige die Anordnung von Maßnahmen unter gerichtlicher Aufsicht. Zudem wurden 8 weitere Verdächtige, die ebenfalls in der Ermittlungsakte geführt wurden, direkt unter gerichtlicher Aufsicht auf freien Fuß gesetzt.