Zentrum für Frauenrechte der Anwaltskammer Istanbul fordert Rücktritt von 3 Ministern: 'Täter werden nicht inhaftiert, sondern wieder auf freien Fuß gesetzt'

Nach dem sexuellen Übergriff in Beyoğlu sowie den Morden an Ayşenur und İkbal in Fatih hat das Zentrum für Frauenrechte der Anwaltskammer Istanbul den Justizminister, den Innenminister und die Familienministerin zum Rücktritt aufgefordert.

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Das Zentrum für Frauenrechte der Anwaltskammer Istanbul veröffentlichte in den sozialen Medien einen Beitrag unter dem Titel "Aufforderung zum Rücktritt".

'WIR FORDERN ZUR ÜBERNAHME VON VERANTWORTUNG UND ZUM RÜCKTRITT AUF'

In dem Beitrag heißt es:

"Unsere Toleranzgrenze ist längst überschritten. Es vergeht kein Tag, an dem nicht eine Frau ermordet wird oder ein grausames Verbrechen geschieht!

In Fatih werden erneut zwei Frauen brutal ermordet, in Beyoğlu wird eine Frau beim Gehen auf der Straße mitten am Tag Opfer eines sexuellen Übergriffs, und die Täter werden nicht inhaftiert, sondern wieder auf freien Fuß gesetzt!

Während die Sicherheit und die körperliche Unversehrtheit von Frauen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hauses bedroht sind, ist an dem Punkt, an dem wir heute stehen, leider kein wirksamer Kampf der Regierung gegen Gewalt an Frauen erkennbar!

Wir richten erneut einen Appell an den Justizminister, den Innenminister und die Familienministerin. Wir fordern alle Verantwortlichen, die diese Massaker und die Gewalt nicht stoppen oder stoppen können, dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und zurückzutreten!

Frauenmorde und Gewalt gegen Frauen müssen endlich aufhören!"