Zwangsvollstreckung gegen Atatürk-Gegner Furkan Bölükbaşı: Er hatte seine Follower um Unterstützung gebeten
Furkan Bölükbaşı, der aufgrund seiner Verleumdungen gegen die stellvertretende Vorsitzende der Zafer Partisi, Sevdagül Tunçer, gerichtlich zu einer Entschädigungszahlung verurteilt wurde, hatte seine Follower um finanzielle Unterstützung zur Begleichung dieser Strafe gebeten.
12punto
Gegen Bölükbaşı, der für seine Äußerungen gegen Atatürk und die Republik bekannt ist, wurde nun ein Zwangsvollstreckungsverfahren eingeleitet.
Sevdagül Tunçer setzt das rechtliche Verfahren gegen Bölükbaşı, gegen den sie aufgrund einer von ihm in den sozialen Medien geführten Verleumdungskampagne den Prozess gewonnen hatte, entschlossen fort.
Da Bölükbaşı den gerichtlich festgesetzten Entschädigungsbetrag trotz des Urteils nicht gezahlt hat, wurde die Zwangsvollstreckung eingeleitet.
Tunçer erklärte: „Die Gerechtigkeit wird siegen. Niemand kann verleumden und sich anschließend der Verantwortung entziehen.“
Furkan Bölükbaşı hat seinerseits einen Antrag auf Aufschub der Vollstreckungsmaßnahme gestellt.
Dass Bölükbaşı, der häufig durch seine Äußerungen gegen Atatürk in die Schlagzeilen gerät, um Unterstützung bat, um die gerichtlich verhängte Entschädigung nicht zahlen zu müssen, war bei Bürgern, die den Werten der Republik verbunden sind, auf Empörung gestoßen.
Vertreter der Zafer Partisi äußerten die Hoffnung, dass dieser Prozess zu einem Präzedenzfall werde und eine abschreckende Wirkung gegen Lügen, Verleumdungen und Hassrede in den sozialen Medien habe.