Zwei Anklageschriften im Fall des Babys Sıla zugelassen
Die zwei separaten Anklageschriften im Fall des zweijährigen Babys Sıla, das infolge von sexuellem Missbrauch und Misshandlungen verstarb, wurden vom 3. Schwurgericht in Tekirdağ zugelassen.
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Im Fall des zweijährigen Babys Sıla, das in Tekirdağ nach sexuellem Missbrauch und Gewaltanwendung im Krankenhaus verstarb, gibt es eine neue Entwicklung. Die gegen 5 Tatverdächtige erstellten und an das 3. Schwurgericht in Tekirdağ übermittelten zwei separaten Anklageschriften wurden zugelassen.
Die von der Generalstaatsanwaltschaft Tekirdağ gegen die Mutter B.Y. (29), den Nachbarn K.A. (32), der der Vater eines der Kinder ist, und S.Ö. (57), mit dem die Mutter zusammenlebte, erstellte Anklageschrift wurde an das 2. Schwurgericht in Tekirdağ übermittelt, während die Anklageschrift gegen die strafmündigen Minderjährigen G.K. (14) und K.A. (13) an das 3. Schwurgericht in Tekirdağ ging.
Die Gerichte entschieden, die geprüften Anklageschriften zuzulassen.
In der vom 2. Schwurgericht in Tekirdağ zugelassenen Anklageschrift wird für die Mutter B.Y. wegen "vorsätzlicher Tötung durch Unterlassen", "Vernichtung, Verbergen oder Veränderung von Beweismitteln" sowie "Verletzung der aus dem Familienrecht resultierenden Pflichten" eine Gesamtfreiheitsstrafe von 67 Jahren gefordert. Gegen K.A., den Vater des strafmündigen Minderjährigen K.A., wurden wegen "sexuellen Missbrauchs eines Kindes" und "Freiheitsberaubung" insgesamt 28 Jahre und 6 Monate Haft beantragt, gegen S.Ö., den Lebensgefährten der Mutter B.Y., wegen "Nichtanzeige und Verschleierung einer Straftat" 1 Jahr und 6 Monate Haft.
In der vom 3. Schwurgericht in Tekirdağ zugelassenen Anklageschrift wurden für den strafmündigen Minderjährigen G.K. wegen "qualifizierten sexuellen Missbrauchs eines Kindes" und "Freiheitsberaubung" insgesamt 66 Jahre Haft gefordert, während für K.A. wegen "qualifizierten sexuellen Missbrauchs" und "Freiheitsberaubung" 48 Jahre sowie wegen "vorsätzlicher Tötung" eine lebenslange Haftstrafe unter erschwerten Bedingungen beantragt wurde.