Zwei Festnahmen nach Hotel-Tragödie in Bolu

Der Eigentümer des Grand Kartal Hotels, Halit Ergül, und sein Schwiegersohn Emir Aras, bei deren Hotel-Tragödie 78 Menschen ums Leben kamen, wurden festgenommen.

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Acht Personen, die im Zusammenhang mit der Hotel-Tragödie in Bolu Kartalkaya festgenommen wurden, wurden nach ihren Aussagen bei der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Friedensgericht mit dem Antrag auf Untersuchungshaft vorgeführt.

Das Gericht ordnete die Inhaftierung des Hoteleigentümers Halit Ergül und des Hotelbetriebsleiters Emir Aras an.

Die Personen, die im Zuge der Ermittlungen zu dem Brand im Grand Kartal Hotel, bei dem 78 Menschen ihr Leben verloren, festgenommen wurden, werden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bei der Gendarmerie dem Justizgebäude überstellt.

Von den 14 in Gewahrsam befindlichen Personen waren bereits 9 dem Justizgebäude überstellt worden. Zuletzt wurde auch die Arbeitssicherheitsexpertin Ece Kayacan nach Abschluss der Verfahren zum Justizgebäude in Bolu gebracht. Mit Kayacan stieg die Zahl der dem Gericht vorgeführten Verdächtigen auf 10.

Es wurde bekannt, dass 8 Personen, darunter der Betriebsinhaber Halit Ergül, nach ihren Aussagen bei der Staatsanwaltschaft dem Bereitschaftsgericht mit dem Antrag auf Untersuchungshaft überstellt wurden.

HOTELEIGENTÜMER UND SEIN SCHWIEGERSOHN INHAFTIERT

Das Gericht ordnete die Inhaftierung des Hoteleigentümers Halit Ergül und des Hotelbetriebsleiters Emir Aras an.

SACHVERSTÄNDIGENKOMMISSION HAT UNTERSUCHUNGEN DURCHGEFÜHRT

Eine Sachverständigenkommission, bestehend aus Dozenten der Technischen Universität Istanbul (İTÜ), die im Zusammenhang mit dem Brand im Grand Kartal Hotel im Skizentrum Bolu Kartalkaya beauftragt wurde, hat den Brandort untersucht.

Die Ermittlungen zu dem Hotelbrand im Skizentrum, bei dem 78 Menschen ums Leben kamen, dauern an. Im Rahmen der Ermittlungen traf die vom Justizministerium beauftragte Kommission aus Akademikern der İTÜ am betroffenen Hotel ein. Die Kommission, die das Gebäude unter Sicherheitsvorkehrungen betrat, verließ das Gelände nach einer etwa halbstündigen Untersuchung.

Justizminister Yılmaz Tunç hatte erklärt, dass im Rahmen der Ermittlungen, basierend auf neuen Dokumenten, Erkenntnissen zum Brandursprung sowie Kameraaufnahmen, eine Sachverständigenkommission eingesetzt wurde. Diese besteht aus Akademikern der Technischen Universität Istanbul, die auf Brandbekämpfung und Brandschutz in Gebäuden spezialisiert sind und an den Fakultäten für Katastrophenmanagement, Architektur, Elektrotechnik und Elektronik, Maschinenbau sowie Bauingenieurwesen tätig sind.