Zwei Festnahmen nach Wasserkrise in Yalova

Nach dem Vorfall mit „Schaumbildung“ in der Trinkwasserleitung in Yalova wurden der Ortsvorsteher von Kurtköy, Y.T., und das ehemalige Gemeindemitglied und Ratsmitglied S.A. festgenommen. Die Haftbefehle wurden erlassen, nachdem in dem betroffenen Wasser gesundheitsgefährdende Stoffe nachgewiesen wurden.

İHA

Am Abend des 29. Januar wurde im Regulierungsbecken Kadıköy-Kurtköy eine Schaumbildung festgestellt, woraufhin im gesamten Stadtgebiet vorsorglich für etwa einen Tag die Wasserversorgung unterbrochen wurde. Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Yalova eingeleiteten Ermittlungen wurden der Ortsvorsteher von Kurtköy, Y.T., das Ratsmitglied N.U. sowie der ehemalige Gemeindemitarbeiter und ebenfalls Ratsmitglied S.A. sowie G.K. und Ö.B. festgenommen.

Die Verdächtigen G.K., Ö.B. und N.U. wurden nach ihrer Aussage bei der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Y.T. und S.A. wurden hingegen aufgrund der Analyseergebnisse der entnommenen Proben, die gesundheitsgefährdende Stoffe nachwiesen, sowie der aktuellen Beweislage gemäß Artikel 185 des türkischen Strafgesetzbuches mit dem Antrag auf Untersuchungshaft dem zuständigen Friedensgericht in Yalova vorgeführt.

Während die Verdächtigen die Vorwürfe zurückwiesen, wurden der Ortsvorsteher Y.T. sowie der entlassene ehemalige Gemeindemitarbeiter und Ratsmitglied S.A. vom Gericht in Untersuchungshaft genommen und in ein Gefängnis überstellt.