Zwei Personen wegen „Respektlosigkeit“ gegenüber Familien der Brandopfer festgenommen
In Istanbul wurden zwei Personen festgenommen, die sich in sozialen Medien respektlos gegenüber den bei der Brandkatastrophe in Bolu Kartalkaya verstorbenen Bürgern geäußert und deren Angehörige mit hässlichen und unmoralischen Worten beleidigt hatten; eine weitere Person wurde unter Auflagen freigelassen.
İHA
Auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul wurde landesweit eine Untersuchung eingeleitet, um Verdächtige zu fassen, die über eine Social-Media-Plattform „hässliche und unmoralische Äußerungen“ über die bei dem Brand in Kartalkaya Verstorbenen verbreitet, personenbezogene Daten der Opfer und ihrer Angehörigen rechtswidrig geteilt und die Angehörigen angerufen haben sollen, um deren Leid auszunutzen.
Im Zuge der Ermittlungen wurden drei Personen, die über die von ihnen genutzte Social-Media-Plattform unmoralische Äußerungen über die bei der Brandkatastrophe in Bolu Verstorbenen getätigt hatten, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Gericht vorgeführt.
Von den drei dem Gericht vorgeführten Verdächtigen wurden zwei inhaftiert, während eine Person unter der Auflage eines Ausreiseverbots und gerichtlicher Kontrolle freigelassen wurde.
Es wurde bekannt, dass die Verfahren gegen drei weitere Personen, die als Haupttäter des Vorfalls gelten, aufgrund ihres minderjährigen Alters im Büro für Jugendstrafsachen fortgesetzt werden, wobei die Haftdauer verlängert wurde.