Zwei Schwestern in Nusaybin getötet: Inhaftierter Tatverdächtiger beging Suizid
Nachdem zwei Schwestern, die gemeinsam in einem Haus im Bezirk Nusaybin in Mardin lebten, mit einer Schusswaffe getötet wurden, nahm sich der festgenommene Tatverdächtige in der Haftanstalt das Leben.
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Bei dem Vorfall, der sich am 4. Januar in der Aram-Straße im Stadtviertel 8 Mart in Nusaybin ereignete, betraten Sicherheitskräfte und Rettungsteams nach einem Notruf ein Wohnhaus. Die syrische Staatsbürgerin Sümeyye Khaled Abira (41) und ihre ältere Schwester Süheyla Özdaş (44) wurden dort mit Schusswunden aufgefunden. Die Rettungskräfte stellten den Tod beider Schwestern fest; die Leichen wurden für die Autopsie in das Krankenhausleichenhaus gebracht. Die sterblichen Überreste der Schwestern wurden später in ihr Heimatland überführt und dort beigesetzt.
Im Rahmen der Ermittlungen bildete die Provinzpolizeidirektion eine Sondergruppe zur Aufklärung des Falls. Durch die Auswertung des städtischen Sicherheitsmanagementsystems (KGYS) sowie umliegender Überwachungskameras konnte die Identität des Tatverdächtigen ermittelt werden. Während die Ermittlungen nach dem Vorfall intensiviert wurden, konnte Muhiddin Bağlan (59), ein Lkw-Fahrer, der mit Abira in einer religiösen Ehe zusammenlebte, bei einer gezielten Operation festgenommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde Bağlan dem Haftrichter vorgeführt, inhaftiert und in das Gefängnis von Diyarbakır überstellt.
IM GEFÄNGNIS VERSTORBEN
Wie bekannt wurde, hat Muhiddin Bağlan in der vergangenen Nacht in der Justizvollzugsanstalt Diyarbakır Suizid begangen, indem er sich erhängte. Trotz aller Bemühungen der Bediensteten, die den Vorfall bemerkten, konnte Bağlan nicht mehr gerettet werden. Sein Leichnam wurde nach der Autopsie auf dem Hacılar-Friedhof in Nusaybin beigesetzt.
Sowohl zu dem Tötungsdelikt als auch zu dem Todesfall im Gefängnis wurden gerichtliche Untersuchungen eingeleitet.