Zweite Anhörung im Fall Mattia Ahmet Minguzzi

Im Prozess um die Ermordung des 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi standen die Angeklagten zum zweiten Mal vor Gericht. Da die Angeklagten unter 18 Jahre alt sind, fand die Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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Der Prozess um die tödliche Messerattacke auf den 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi in Istanbul dauert an.

Die zwei Angeklagten, denen wegen des Vorwurfs des 'vorsätzlichen Mordes an einem Kind' jeweils bis zu 24 Jahre Haft drohen, standen zum zweiten Mal vor Gericht. Der Vorfall ereignete sich am 24. Januar in Kadıköy, als der 15-jährige Mattia Ahmet Minguzzi auf einem Flohmarkt, den er zum Einkaufen besuchte, mit einem Messer angegriffen wurde.

An der Verhandlung vor dem 2. Jugendstrafgericht von Anadolu nahmen der Vater Andrea Minguzzi, die Mutter und Cellistin Yasemin Akıncılar Minguzzi, die Tante Aylin Akıncılar İyiyazıcıoğlu, die stellvertretende CHP-Vorsitzende Aylin Nazlı Aka, die AKP-Abgeordnete für Istanbul Yıldız Konal Süslü, der CHP-Abgeordnete für Istanbul und stellvertretende Parteivorsitzende Suat Özçağdaş sowie die Anwälte der Parteien teil.

Auch Angehörige der Familie, Zuhal Akman – die Mutter des in Balıkesir erstochenen studentischen Lieferfahrers Ata Emre Akman – sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger erschienen vor dem Gerichtsgebäude. Die Angeklagten B.B. und U.B. wurden per Video- und Audiosystem (SEGBİS) zur Verhandlung zugeschaltet.

Da die Angeklagten minderjährig sind, findet die Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Unterdessen war zu hören, wie die Mutter Yasemin Akıncılar Minguzzi die zur Unterstützung erschienenen Bürgerinnen und Bürger mit den Worten „meine Blume“ begrüßte. Vor der Verhandlung skandierten zahlreiche Menschen Parolen wie „Gerechtigkeit für Mattia Ahmet“.