Zweite Operationswelle gegen die Stadtverwaltung Istanbul... Erste Reaktion der AKP: 'Özgür Özel kann nicht sagen, dass er dafür bürgt'

Im Rahmen einer zweiten Operationswelle gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) wurden Haftbefehle gegen 53 Personen erlassen. Der stellvertretende Vorsitzende der AK-Partei, Hasan Basri Yalçın, erklärte zu der Entscheidung: "Wir müssen den rechtlichen Prozess respektieren."

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Im Rahmen der laufenden Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) wurde eine neue Operation durchgeführt. Aufgrund der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eingeleiteten Ermittlungen wegen Vorwürfen wie 'Bildung, Leitung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung', 'Ausschreibungsbetrug', 'Bestechung' und 'qualifizierter Betrug' führten Teams der Abteilung für die Bekämpfung von Finanzkriminalität in den Morgenstunden zeitgleich Razzien an zahlreichen Adressen in Istanbul, Ankara und Tekirdağ durch.

Im Zuge der Operation wurden 47 Personen festgenommen, darunter auch hochrangige Beamte der İBB. Es wurde mitgeteilt, dass insgesamt gegen 53 Personen Haftbefehle erlassen wurden.

Zu den Namen, gegen die Haftbefehle erlassen wurden, gehören einige bemerkenswerte Personen:

Der stellvertretende Generalsekretär der İBB, Arif Gürkan Alpay,

Der Generaldirektor der İSKİ, Şafak Başa,

Die stellvertretende Generaldirektorin der İSKİ, Begüm Çelikdelen,

Der Leiter der Bauabteilung der İBB, Ramazan Gülten,

Die Leiterin des Büros des İBB-Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu, Kadriye Kasapoğlu,

Der für die Stadtpolizei zuständige stellvertretende Generalsekretär Murat Yazıcı,

Der Leiter der Technologiegruppe der İBB, Erol Özgüner,

Der ehemalige Leiter der Friedhofsverwaltung, Ayhan Koç,

Gözdem Ongun, die Ehefrau des bei der Operation am 19. März festgenommenen Generaldirektors der Medya A.Ş., Murat Ongun,

Cevat Kaya, der Bruder von Dilek İmamoğlu, der Ehefrau des İBB-Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu.

Polizeieinheiten führten an den Adressen der genannten Personen Durchsuchungen und Untersuchungen durch.

ERSTE STELLUNGNAHME DER AKP

Die erste Stellungnahme der AKP zur Operation kam vom stellvertretenden Parteivorsitzenden Hasan Basri Yalçın. In einer Sendung von NTV betonte Yalçın, dass der rechtliche Prozess respektiert werden müsse.

Yalçın erklärte: „Ich denke, man muss den rechtlichen Prozess respektieren. Die CHP versucht, die Angelegenheit zu politisieren. Als Regierungspartei achten wir darauf, keine tiefgreifenden Erklärungen abzugeben, während ein rechtliches Verfahren läuft.“

Yalçın wies darauf hin, dass die CHP in ihren Erklärungen nicht auf die Vorwürfe von Korruption und Diebstahl eingehe, und sagte:

„Özgür Özel kann nicht sagen: 'Ich bürge dafür, es gab keine Korruption in der İBB'. Stattdessen wird durch Begriffe wie Straßendemonstrationen, Vandalismus, Boykott und Vorwürfe einer Junta eine Wahrnehmungskampagne geführt.“

''DIE VORWÜRFE WERDEN MIT DER ANKLAGESCHRIFT OFFENGELEGT''

Yalçın erinnerte daran, dass die Operation einen großen Umfang habe, und sagte: „Bei der ersten Operation wurden über 100 Personen festgenommen, jetzt wurden Haftbefehle gegen über 50 Personen erlassen. Die Justiz handelt mit einer umfassenden operativen Perspektive. Wenn die Anklageschrift vorbereitet ist, werden die Vorwürfe klar hervortreten. Das Gericht wird entscheiden und jeder wird es sehen.“