China führt 6-Monats-Regel für Fahrzeugverkäufe nach türkischem Vorbild ein
China bereitet eine neue Regelung vor, um zu verhindern, dass Neuwagen unmittelbar auf den Gebrauchtwagenmarkt gelangen. Dieser Schritt ähnelt der in der Türkei geltenden 6-Monate/6.000-Kilometer-Regel.
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China arbeitet an einer neuen Regelung, um den Preiswettbewerb und die Überproduktionsprobleme auf dem Automobilmarkt zu bewältigen. Diese Verordnung zielt darauf ab, den Wiederverkauf von Neuwagen für einen Zeitraum von sechs Monaten ab dem Datum der Erstzulassung zu untersagen. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Fahrzeuge sofort auf den Gebrauchtwagenmarkt gelangen.
Diese vom chinesischen Industrieministerium ausgearbeitete neue Politik wird sich auch auf die Verkaufsstrategien der Händler auswirken. Methoden, bei denen Händler Fahrzeuge zunächst zulassen und dann erneut zum Verkauf anbieten, werden eingeschränkt. Große Automobilhersteller wie Chery und BYD werden bei Verstößen direkt zur Verantwortung gezogen, um sicherzustellen, dass ihre Händler diese Regeln einhalten.
In einer Publikation des Chinesischen Verbandes der Automobilhersteller wurde darauf hingewiesen, dass diese Regelung der erste offizielle Eingriff der chinesischen Regierung in den Automobilsektor sein wird. Dieser Schritt erfolgte nach den Warnungen des CEO von Great Wall Motor, Wei Jianjun, und der Kritik der Parteizeitung der Kommunistischen Partei. Das chinesische Kabinett kündigte zudem an, den Wettbewerb im heimischen Automobilsektor unter Kontrolle bringen zu wollen.
In der Türkei wurde bereits zuvor eine ähnliche Praxis eingeführt. Das Handelsministerium hatte die 6-Monate/6.000-Kilometer-Regel implementiert, um zu verhindern, dass Neuwagen wie Gebrauchtwagen verkauft werden. Diese Regelung zielte darauf ab, zu unterbinden, dass Händler und Autohäuser Neuwagen zulassen und anschließend zu überhöhten Preisen zum Verkauf anbieten.