Mehr als 64.000 Fahrzeuge, die auch in der Türkei verkauft wurden, zurückgerufen

Volvo ruft weltweit mehr als 64.000 zwischen 2020 und 2022 produzierte XC40-Modelle wegen eines Brandrisikos in den Hochvoltbatteriepaketen in die Werkstätten zurück.

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Volvo hat einen neuen weltweiten Rückruf für das Modell XC40 gestartet, das auch in der Türkei verkauft wird. Die Entscheidung betrifft nach Angaben des Unternehmens mehr als 64.000 Fahrzeuge, die zwischen 2020 und 2022 produziert wurden.

Der Grund für den Rückruf ist ein technisches Risiko, das in den Hochvoltbatteriepaketen der Fahrzeuge festgestellt wurde. Den übermittelten Informationen zufolge wird eine präventive Überprüfung durchgeführt, um einer möglichen Überhitzung und Brandgefahr in den Batterieblöcken entgegenzuwirken.

Es ist geplant, die Batteriepakete in den autorisierten Werkstätten des Unternehmens zu überprüfen und notwendige Aktualisierungen sowie den Austausch von Teilen kostenlos vorzunehmen. XC40-Besitzern wird empfohlen, über offizielle Kanäle oder autorisierte Werkstätten anhand ihrer Fahrgestellnummer zu prüfen, ob ihr Fahrzeug von dem Rückruf betroffen ist.

ÄHNLICHE MASSNAHMEN BEREITS IN DER VERGANGENHEIT

Nach Informationen von Car Recall EU hatte Volvo bereits im Jahr 2025 einen Rückruf für mehr als 76.000 Fahrzeuge der Modelle XC40 und XC60 beschlossen. Damals stand das Problem im Zusammenhang mit einer digitalen Kommunikationsstörung zwischen Gas- und Bremspedal im „B-Modus“ bei Hybridmodellen sowie bei der „One-Pedal“-Fahrfunktion in vollelektrischen Fahrzeugen.

Es wurde darauf hingewiesen, dass dieser Defekt die Bremsleistung beeinträchtigen und das Unfallrisiko erhöhen könnte; Volvo zielte darauf ab, das Problem durch einen Werkstatteingriff zu beheben. Der neue Rückruf unterstreicht die verstärkten Kontrollen der Marke hinsichtlich der Batteriesicherheit im Zuge ihres Elektrifizierungsprozesses.