Schlag gegen Autobetrüger in Istanbul: 29 Fahrzeuge beschlagnahmt
Bei einer groß angelegten Operation in fünf Provinzen wurden 13 Personen festgenommen, die durch die Verwendung von Identitätsdaten beschädigter Fahrzeuge den Markt betrogen haben sollen; 29 Autos wurden beschlagnahmt.
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Im Rahmen einer von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Untersuchung wurde bei Operationen, die von Istanbul aus in insgesamt fünf Provinzen durchgeführt wurden, aufgedeckt, dass die Werksidentitätsdaten von schwer beschädigten Fahrzeugen durch verschiedene Methoden auf andere Fahrzeuge übertragen wurden, die mit Pfändungs- oder Fahndungsvermerken belegt waren.
Die Ermittlungen ergaben, dass die Verdächtigen die Seriennummern von Fahrzeugen, die durch Naturkatastrophen, Unfälle oder Brände unbrauchbar geworden waren, in Fahrzeuge integrierten, die vom Markt oder aus dem Ausland beschafft wurden und über offizielle Papiere verfügten. Nach diesem illegalen Verfahren, das als "Change" bezeichnet wird, wurden die Fahrzeuge an Bürger verkauft, ohne dass sie ins Visier der Sicherheitskräfte gerieten, was zu einer erheblichen Anzahl von Betrugsfällen führte.
Den vorliegenden Informationen zufolge wurde festgestellt, dass die Betrüger durch diese gefälschten Transaktionen insgesamt 29 Fahrzeuge zum Verkauf anboten und damit Schäden verursachten.
Polizeieinheiten führten neben den Istanbuler Stadtteilen Bağcılar, Bayrampaşa, Gaziosmanpaşa, Kağıthane und Sultangazi auch Razzien in Adıyaman, Balıkesir, Isparta und Şanlıurfa durch. Bei den Durchsuchungen wurden die 13 genannten Verdächtigen festgenommen und 29 Autos beschlagnahmt.