US-amerikanischer Elektroautohersteller meldet Insolvenz an

Eine weitere Marke aus dem Elektrofahrzeugsektor hat Insolvenz angemeldet. Das in den USA ansässige Unternehmen Fisker teilte mit, dass Gespräche mit einem anderen Hersteller über eine mögliche Übernahme der Marke geführt würden.

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Der US-amerikanische Elektroautohersteller Fisker hat Insolvenz angemeldet.

In einer Mitteilung des Unternehmens wurde bekannt gegeben, dass am 17. Juni in Delaware ein Insolvenzantrag nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts gestellt wurde. Es wurde darauf hingewiesen, dass Gespräche mit Finanzpartnern über den Verkauf von Vermögenswerten geführt werden.

In der Erklärung, in der es heißt, Fisker habe seit seiner Gründung "unglaubliche" Fortschritte gemacht, wurde betont: "Wie andere Unternehmen in der Elektrofahrzeugbranche waren jedoch auch wir mit verschiedenen Markt- und makroökonomischen Widrigkeiten konfrontiert, die unsere Fähigkeit, effizient zu arbeiten, beeinträchtigt haben."

Zudem wurde mitgeteilt, dass die bereits zuvor angekündigte Entscheidung zur Produktionseinstellung weiterhin in Kraft bleibt.

VIER WEITERE MARKEN HATTEN INSOLVENZ ANGEMELDET

Es wird darauf hingewiesen, dass es im wettbewerbsintensiven Elektroautomarkt in jüngster Zeit aufgrund nachlassender Nachfrage, Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung und Problemen in der globalen Lieferkette zu operativen Engpässen gekommen ist.

Lordstown Motors, Proterra, Electric Last Mile Solutions und Arrival gehören zu den weiteren Elektroautoherstellern, die Insolvenz angemeldet haben.