Werberat verhängt 32 Millionen TL Strafe gegen Automobilsektor

Der Werberat hat wegen irreführender „Null-Prozent-Zins“-Kampagnen Bußgelder in Höhe von 32,5 Millionen Lira gegen den Automobilsektor verhängt.

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Das Handelsministerium gab bekannt, dass der Werberat in seiner Sitzung am 13. März 131 von 141 geprüften Fällen als gesetzeswidrig eingestuft und für diese Fälle ein Bußgeld in Höhe von insgesamt 32 Millionen 481 Tausend 507 Lira verhängt hat. Zudem wurde für einen Fall eine einstweilige Verfügung zum Stopp der Werbung erlassen.

In der Erklärung des Ministeriums wurde darauf hingewiesen, dass Kampagnen mit dem Thema „Null-Prozent-Zins“ im Automobilsektor die wirtschaftlichen Entscheidungen der Verbraucher manipulieren. Es wurde festgestellt, dass diese Kampagnen den Verbrauchern zwar eine Vorab-Zinszahlung aufbürden, in der Hauptbotschaft der Werbung jedoch ein Zinssatz von „Null Prozent“ angegeben wird.

Um eine Irreführung der Verbraucher zu verhindern, beschloss der Werberat, in fünf Fällen eine administrative Sperrung des Zugangs anzuordnen. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass durch das Fehlen der in der Werbung anzugebenden jährlichen und monatlichen Kostenquoten die Möglichkeit der Verbraucher eingeschränkt wird, das für sie günstigste Kreditangebot auszuwählen.

Zusammenfassend wurde festgestellt, dass die mit dem Versprechen von „Null-Prozent-Zinsen“ geschalteten Werbeanzeigen nicht der Wahrheit entsprechen und die Verbraucher in die Irre führen; daher wurde beschlossen, diese Art von Werbung vorläufig zu stoppen.