Antwort von Minister Tekin zum Thema 'Muttersprachlicher Unterricht': 'Keine andere Sprache kann unterrichtet werden'

Bildungsminister Yusuf Tekin beantwortete im Planungs- und Haushaltsausschuss Fragen zum Thema „muttersprachlicher Unterricht“. Tekin erklärte, dass „außer Türkisch keine andere Sprache als Muttersprache unterrichtet werden kann“.

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Im Planungs- und Haushaltsausschuss der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) wurden während der Beratungen zum Haushalt des Bildungsministeriums für das Jahr 2024 die Fragen der Abgeordneten von Minister Yusuf Tekin beantwortet. 

Laut einem Bericht von Namık Durukan für T24 antwortete Bildungsminister Tekin auf die Frage „Was haben Sie für den muttersprachlichen Unterricht getan?“ schriftlich wie folgt: „In Artikel 42 unserer Verfassung heißt es: ‚Keine andere Sprache als Türkisch darf türkischen Staatsbürgern in Bildungseinrichtungen als Muttersprache gelehrt oder beigebracht werden.‘ In diesem Rahmen werden die Bildungs- und Unterrichtsaktivitäten auf Türkisch fortgesetzt.“

"WAHLFÄCHER SIND VORHANDEN"

Tekin wies jedoch darauf hin, dass es Möglichkeiten für Sprachunterricht über Wahlfächer gebe, und sagte: „Interessierten Schülern wird die Möglichkeit geboten, Sprachen wie Lasisch, Zazaisch, Kurmandschi, Bosnisch, Albanisch, Georgisch, Adygisch und Abchasisch aus unserem Wahlfachpool zu wählen. Zudem kann in Kursen, die an privaten Bildungseinrichtungen angeboten werden, auch Kurdisch gelernt werden.“

Auf die Frage, ob das Ministerium Initiativen plane, um in Regionen mit kurdischer Bevölkerungsmehrheit Möglichkeiten für muttersprachlichen Unterricht auf Kurdisch zu schaffen, verwies Minister Tekin erneut auf Artikel 42 der Verfassung.