Antwort von Minister Tekin zur Theologischen Hochschule von Chalki: Keine Schule für religiöse Ausbildung
In seiner Antwort auf parlamentarische Anfragen teilte Bildungsminister Yusuf Tekin mit, dass die Schule den Status einer privaten Sekundarschule habe und derzeit keine Schüler beherberge.
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Die Debatte über eine mögliche Wiedereröffnung der Theologischen Hochschule von Chalki wurde in die Große Nationalversammlung der Türkei getragen.
Bildungsminister Yusuf Tekin äußerte sich in seiner Antwort auf schriftliche Anfragen von Abgeordneten zum aktuellen Status der Schule.
In seiner Antwort nannte Tekin keinen direkten Zeitplan oder eine klare Entscheidung zur Wiedereröffnung der Schule. Der Minister erinnerte daran, dass die religiöse Bildung in der Türkei unter der Aufsicht und Kontrolle des Staates stehe.
Tekin betonte, dass Minderheitenschulen ihre Dienste im Rahmen der Verpflichtungen aus internationalen Abkommen, insbesondere dem Vertrag von Lausanne, erbringen, und definierte den rechtlichen Status der Schule als „private Sekundarschule“.
Unter dem Namen Griechisches Gymnasium von Chalki ist diese Schule keine Einrichtung für religiöse Ausbildung, sondern hat den Status einer privaten Sekundarschule gemäß dem Gesetz über private Bildungseinrichtungen und hat derzeit keine Schüler.
Der Betrieb der Schule wurde 1971 nach Gesetzesänderungen im Hochschulwesen eingestellt. Während in jüngster Zeit in der Öffentlichkeit über eine mögliche Wiedereröffnung diskutiert wurde, hieß es, Minister Tekin habe die Schule im Mai besucht und persönlich geäußert, dass er eine Wiedereröffnung befürworte.
Tekin erklärte zudem, dass die Maßnahmen des Ministeriums im Einklang mit den universellen Prinzipien der Menschenrechte, der Verfassung, internationalen Abkommen und der einschlägigen Gesetzgebung durchgeführt würden.