Die Sackgasse des 4+4+4-Systems in der Bildung... Behauptung über Systemwechsel: 3 neue Modelle rücken in den Fokus
Das Bildungsministerium arbeitet an einer umfassenden Reform der gymnasialen Oberstufe. Mit drei neuen Modellen, die derzeit geprüft werden, soll die Unterrichtslast verringert und die letzte Stufe der 12-jährigen Schulpflicht flexibler gestaltet werden.
12punto
Das Bildungsministerium (MEB) hat mit der Vorbereitung einer neuen Regelung für die obligatorische gymnasiale Oberstufe begonnen. Im Rahmen der Arbeiten, die darauf abzielen, das 4-jährige Pflichtmodell der Oberstufe flexibler zu gestalten, liegen alternative Modelle auf dem Tisch, die die Unterrichtslast verringern und es den Schülern ermöglichen sollen, sich besser auf die Vorbereitung auf die Universität einzustellen.
KOMMT EIN FLEXIBLES SYSTEM?
Laut einem Bericht der Zeitung Sabah werden drei verschiedene Modelle für eine Flexibilisierung der Schulpflicht in den letzten zwei Jahren der aktuellen 12-jährigen Schulpflicht (4+4+4-System), also in der 11. und 12. Klasse, diskutiert. Ziel ist es, sowohl den Druck der zentralen Prüfungen auf die Schüler zu verringern als auch das Bildungsangebot stärker an individuellen Präferenzen auszurichten.
Die 3 Modelle auf dem Tisch sind:
3+1-Modell:
In diesem Modell wird die gymnasiale Ausbildung auf 3 Jahre verkürzt. Die 12. Klasse wird als Jahr zur Vorbereitung auf die Universität strukturiert. In diesem Jahr können sich die Schüler stärker auf die Aufnahmeprüfung konzentrieren, und der Lehrplan wird entsprechend vereinfacht.
2+2-Modell:
Das Grundprinzip dieses Modells ist die Aufteilung der gymnasialen Ausbildung in zwei Stufen. Schüler könnten nach Abschluss der 9. und 10. Klasse ein Abschlusszeugnis erhalten. Schüler, die ein akademisches Studium anstreben, würden ihre Ausbildung in der 11. und 12. Klasse fortsetzen. Auf diese Weise würden sich diejenigen, die sich auf die Universität vorbereiten, von denjenigen unterscheiden, die eine berufliche Orientierung wählen.
Altersbasiertes Modell:
Diesem Vorschlag zufolge soll die Schulpflicht altersbasiert neu strukturiert werden. Schüler, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, könnten auf Wunsch aus der Schulpflicht ausscheiden. Alternativ wird auch diskutiert, die gymnasiale Ausbildung vollständig von der Schulpflicht auszunehmen.
WIRD AUF DER KABINETTSSITZUNG BESPROCHEN
Es wird erwartet, dass die besagte Reformarbeit in den kommenden Tagen auf der Kabinettssitzung zur Sprache kommt. Die Auswirkungen dieser Schritte, die zu tiefgreifenden Veränderungen in der Bildungspolitik führen könnten, werden für Schüler, Lehrer und Eltern sorgfältig geprüft.