Die Wahl der Besten bei der YKS: Medizin, Ingenieurwesen und Jura liegen vorn

Den Platzierungsergebnissen der YKS 2026 zufolge orientierte sich der Großteil der besten 1000 Absolventen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich an Medizin und Ingenieurwesen, während im Bereich der gleichgewichteten Fächer Jura dominierte.

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Die Platzierungsergebnisse der Hochschulaufnahmeprüfung (YKS) 2026 haben die Studienwahl der leistungsstärksten Kandidaten offengelegt. In den mathematisch-naturwissenschaftlichen (Sayısal), gleichgewichteten (Eşit Ağırlık) und sprachlichen (Sözel) Punktkategorien standen Medizin, Ingenieurwesen und Jura bei den Top-1000-Absolventen hoch im Kurs.

Von den Kandidaten, die im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich unter den ersten 1000 landeten, entschieden sich 490 für ein Medizinstudium und 434 für Ingenieurstudiengänge. Innerhalb des Ingenieurwesens war die Elektrotechnik und Elektronik am gefragtesten. Während sich 194 der Top-1000-Kandidaten für diesen Studiengang entschieden, wählten 135 Informatik, 43 Elektronik- und Nachrichtentechnik, 38 Wirtschaftsingenieurwesen und 24 Luft- und Raumfahrttechnik.

Im Bereich der gleichgewichteten Fächer war Jura das am häufigsten gewählte Studienfach. 185 Kandidaten schrieben sich für Jura ein, gefolgt von Betriebswirtschaftslehre mit 181 und Volkswirtschaftslehre mit 171 Studierenden. In dieser Kategorie entschieden sich zudem 60 Kandidaten für Psychologie, 51 für Wirtschaftsinformatik, 37 für Wirtschaftswissenschaften, 33 für Managementwissenschaften, 30 für Internationale Beziehungen sowie 29 für Kunst- und Sozialwissenschaften.

Es zeigte sich zudem, dass einige der Top-1000-Kandidaten aus dem gleichgewichteten Bereich auch mathematisch-naturwissenschaftliche Studiengänge wählten. So entschieden sich 57 dieser Kandidaten für Medizin, 14 für Elektrotechnik und Elektronik, 12 für Informatik und 9 für Wirtschaftsingenieurwesen.

Bei den sprachlichen Fächern war Geschichte das am häufigsten gewählte Fach; 105 Kandidaten schrieben sich hier ein. Gefolgt wurde dieser Studiengang von Sonderpädagogik mit 83 Studierenden. Auffällig war, dass 83 der Top-1000-Kandidaten aus dem sprachlichen Bereich sich für Jura-Studiengänge entschieden, die über die gleichgewichtete Punktzahl belegt werden. Für Türkische Sprache und Literatur entschieden sich 48, für Theologie 46 Kandidaten.

INTERESSE AN NEUEN STUDIENGÄNGEN

Auch die neuen Programme, die der Hochschulrat (YÖK) im Rahmen seiner beschäftigungsorientierten Hochschulvision eingeführt hat, stießen bei den leistungsstärksten Kandidaten auf Interesse. Studiengänge, die erstmals im YKS-Wahlkatalog 2026 aufgeführt wurden und künstliche Intelligenz mit verschiedenen Disziplinen verknüpfen, konnten Studierende aus den Top 1000 gewinnen.

Von den Top-1000-Kandidaten im gleichgewichteten Bereich entschieden sich 10 für den Studiengang Betriebswirtschaft und Künstliche Intelligenz. 7 dieser Studierenden gehörten zu den besten 500, einer sogar zu den besten 100. Für den Studiengang Philosophie und Künstliche Intelligenz entschieden sich 3 Kandidaten aus den Top 1000, wobei 2 davon unter den besten 500 platziert waren.

Im sprachlichen Bereich wählten 3 Kandidaten Betriebswirtschaft und Künstliche Intelligenz, 2 Philosophie und Künstliche Intelligenz sowie 2 Geschichte und Künstliche Intelligenz. 9 Kandidaten aus den Top 1000 des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs entschieden sich für den bereits zuvor eingeführten Studiengang Künstliche Intelligenz-Ingenieurwesen.

Auch der Studiengang Cybersicherheitsanalyse und -betrieb, der zu den neuen, auf digitale Transformation und Beschäftigung ausgerichteten Programmen zählt, nahm Studierende aus den Spitzenrängen auf. Ein Kandidat, der in der TYT-Punktkategorie unter den ersten 1000 und im gleichgewichteten Bereich unter den ersten 150 lag, belegte diesen Studiengang.

Der Vorsitzende des Hochschulrates, Erol Özvar, erklärte, dass die Ausweitung beschäftigungsorientierter Programme und die Einführung neuer Studiengänge für die Berufe der Zukunft sich in den Präferenzen der Studierenden widerspiegeln. Özvar sagte: „Es ist äußerst wertvoll, dass unsere Programme, die erstmals Studierende aufnehmen, bereits im ersten Jahr von unseren jungen Talenten aus den Top 100, Top 500 und Top 1000 gewählt werden.“

Özvar betonte, man strebe an, die Hochschulprogramme schneller an die sich wandelnde Welt und den Arbeitsmarkt anzupassen, und fügte hinzu, dass weiterhin neue Programme in das Hochschulsystem integriert werden, die eine starke Verbindung zum Arbeitsmarkt aufweisen und den technologischen Wandel aufgreifen.