EILMELDUNG... Bildungsministerium gibt bekannt: Ermittlungen gegen Privatschulen eingeleitet

Das Ministerium für Nationale Bildung hat Untersuchungen gegen Privatschulen eingeleitet, die überhöhte Preissteigerungen vorgenommen haben.

12punto

Das Ministerium für Nationale Bildung hat Untersuchungen und Ermittlungen gegen Privatschulen eingeleitet, die bei der Einschreibung von Schülern für das Schuljahr 2025-2026 entgegen den geltenden Vorschriften überhöhte Preiserhöhungen vorgenommen haben.

Um die Benachteiligung von Eltern zu verhindern, hat das Ministerium die Daten der letzten zwei Jahre aus den Informationssystemen des Ministeriums für Nationale Bildung (MEBBİS) ausgewertet. Dabei wurde festgestellt, dass einige Privatschulen in der gesamten Türkei neben den Studiengebühren auch bei den Kosten für Nachhilfe, Bücher und Schreibwaren, Schulkleidung sowie Verpflegung Erhöhungen vorgenommen haben, die die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen überschreiten.

BESCHWERDEN VON ELTERN WURDEN BERÜCKSICHTIGT

Aufgrund der beim Ministerium eingegangenen Beschwerden wurden sowohl vom Ministerium für Nationale Bildung als auch vom Handelsministerium Untersuchungen und Ermittlungen gegen einige Privatschulen eingeleitet, die eine gesetzeswidrige Preisgestaltung praktizieren.

NEUE VERORDNUNG TRITT IN KRAFT

Das Ministerium für Nationale Bildung hat am 3. Januar wichtige Änderungen an der Verordnung über private Bildungseinrichtungen vorgenommen, um überhöhten Preissteigerungen entgegenzuwirken. Mit der in die Verordnung aufgenommenen Bestimmung wurde es Privatschulen untersagt, bei den Gebühren für die Eingangsjahrgänge – also Kindergarten, erste, fünfte und neunte Klasse – Erhöhungen vorzunehmen, die nicht in einem angemessenen Verhältnis zur erbrachten Leistung stehen.