Lehrbücher an Privatschulen werden kostenlos: Eltern müssen keine Gebühren mehr zahlen!

Das Ministerium für Nationale Bildung hat für das Schuljahr 2024-2025 die Verwendung von ministeriell genehmigten Lehrbüchern, die den Schülern an Privatschulen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, zur Pflicht gemacht. Mit der neuen Regelung werden Eltern unter dem Namen „Lehrbuch“ keine Gebühren mehr zahlen müssen, und an Privatschulen beginnt ein Kontrollprozess.

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Lehrbücher an Privatschulen werden kostenlos: Eltern müssen keine Gebühren mehr zahlen!

Das Ministerium stellt die Lehrbücher in den Mittelpunkt der Bildungsaktivitäten für Schüler, nicht etwa Begleitbücher oder andere Quellen. Aus diesem Grund wurde eine Reihe neuer Regelungen in der Gesetzgebung bezüglich der an Privatschulen verwendeten Lehrbücher getroffen, ähnlich wie an staatlichen Schulen. Mit einer erstmals im vergangenen Jahr vom Ministerium vorgenommenen Verordnungsänderung wurde ab dem Schuljahr 2024-2025 die Verpflichtung eingeführt, an allen Privatschulen ministeriell genehmigte, kostenlose Lehrbücher zu verwenden.

Lehrbücher an Privatschulen werden kostenlos: Eltern müssen keine Gebühren mehr zahlen!

EIN WEITERER NEUER ARTIKEL WURDE HINZUGEFÜGT

Nach dieser Regelung wurde der „Verordnung über Änderungen der Verordnung des Bildungsministeriums über private Bildungseinrichtungen“, die am 3. Januar 2025 im Amtsblatt veröffentlicht wurde, ein weiterer neuer Artikel zu diesem Thema hinzugefügt.

UNTER DEM NAMEN „LEHRBUCH“ DARF KEINE GEBÜHR ERHOBEN WERDEN

Gemäß der neuen Bestimmung in der Gesetzgebung dürfen Privatschulen von Eltern unter dem Namen „Lehrbuch“ keinerlei Gebühren verlangen.

Es wird angestrebt, falsches Lernen durch Bücher zu verhindern, die nicht die Kontrolle des Ministeriums durchlaufen haben.

Lehrbücher an Privatschulen werden kostenlos: Eltern müssen keine Gebühren mehr zahlen!

Die neue Regelung basiert auf dem Grundsatz, dass vom Bildungsministerium genehmigte Lehrbücher in allen Bildungsstufen kostenlos verteilt werden.

Das wichtigste Ziel der Neuerung in der Gesetzgebung ist es, falsches und ungeeignetes Lernen durch Bücher zu verhindern, die nicht die Kontrolle des Ministeriums durchlaufen haben.

In diesem Rahmen werden an offiziellen und privaten Schulen in der Türkei die von den Einheiten des Ministeriums erstellten und vom Vorstand für Unterricht und Erziehung genehmigten Lehrpläne angewendet, während die Lehrbücher ebenfalls entsprechend verfasst und nach Genehmigung verwendet werden. Während dieses Genehmigungsprozesses wird jedes Lehrbuch, das die Schüler erreicht, einer strengen Prüfung durch das Ministerium unterzogen.

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VOM BILDUNGSMINISTERIUM GENEHMIGTE LEHRBÜCHER WERDEN ALS LEITFADEN DIENEN

Bildungsminister Yusuf Tekin hatte Erklärungen abgegeben, in denen er betonte, dass bei der Erstellung zentraler Prüfungsfragen die Lehrpläne des Bildungsministeriums sowie die vom Ministerium genehmigten Lehrbücher als Leitfaden herangezogen werden.

Im Einklang mit den Erklärungen von Minister Tekin gehört es zu den Zielen der neuen Regelung, dass die vom Ministerium erstellten Lehrbücher als Quelle für alle Fragen dienen, die in zentralen Prüfungen wie der Prüfung im Rahmen des Systems für den Übergang zu weiterführenden Schulen (LGS), der von der ÖSYM durchgeführten Hochschulprüfung (YKS) und gemeinsamen Prüfungen gestellt werden.

Andererseits gehört es auch zu den Zielen, zu verhindern, dass Eltern, deren Kinder Privatschulen besuchen, durch unterschiedliche Lehrbücher wirtschaftlich belastet werden.

Lehrbücher an Privatschulen werden kostenlos: Eltern müssen keine Gebühren mehr zahlen!

ES WIRD KONTROLLIERT, OB FÜR „LEHRBÜCHER“ GEBÜHREN ERHOBEN WERDEN

Andererseits haben gemäß der Gesetzgebung die Gründer, Gründungsvertreter und Schulleiter von Privatschulen verschiedene Verantwortlichkeiten in Bezug auf die „Verwendung von ministeriell genehmigten Lehrbüchern im Unterricht“ und das „Nicht-Verlangen von Gebühren für Lehrbücher“.

Privatschulen, die bereits seit dem Schuljahr 2024-2025 dahingehend kontrolliert werden, ob die im Unterricht verwendeten Lehrbücher die vom Ministerium kostenlos verteilten Bücher sind, werden ab der kommenden Periode auch daraufhin überprüft, ob von den Eltern Gebühren für „Lehrbücher“ verlangt werden.

Lehrbücher an Privatschulen werden kostenlos: Eltern müssen keine Gebühren mehr zahlen!

STRAFSANKTIONEN KÖNNEN ANGEWENDET WERDEN

Das Bildungsministerium wird auch im kommenden Schuljahr weiterhin für alle Privatschulen kostenlos so viele Lehrbücher versenden, wie Schüler vorhanden sind, unabhängig davon, ob diese angefordert wurden oder nicht.

Lehrbücher an Privatschulen werden kostenlos: Eltern müssen keine Gebühren mehr zahlen!

Gegen Privatschulen, die die vom Ministerium kostenlos verteilten Lehrbücher nicht verwenden oder von Eltern unter dem Namen „Lehrbuch“ Gebühren verlangen, können die im 7. Artikel des Gesetzes über private Bildungseinrichtungen enthaltenen Strafsanktionen angewendet werden.

Lehrbücher an Privatschulen werden kostenlos: Eltern müssen keine Gebühren mehr zahlen!

Dieser Artikel sieht bei Wiederholung der betreffenden Handlung ein gestaffeltes Strafmaß vor, das bis zu einer Geldstrafe in Höhe des 20-fachen des Bruttomindestlohns sowie bis zum Entzug der Betriebserlaubnis und der Arbeitslizenz der Einrichtung führen kann.

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