Große Empörung über Zeugnisse ohne Atatürk!
Mit dem neuen Bewertungssystem, das das Bildungsministerium im Rahmen des neuen Lehrplans an Grundschulen eingeführt hat, erhalten Schüler der 1. und 2. Klassen anstelle von Zeugnissen nun einen „Schülerentwicklungsbericht“.
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Das neue Bewertungssystem, das das Bildungsministerium (MEB) an Grundschulen eingeführt hat, hat in der Bildungsgemeinschaft und in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt. Im Rahmen des Systems, das mit dem neuen Lehrplan in Kraft trat, wurde die Zeugnisvergabe in den ersten beiden Grundschulklassen abgeschafft und durch einen „Schülerentwicklungsbericht“ ersetzt.
Diese Änderung löste insbesondere deshalb Diskussionen aus, weil auf diesen Dokumenten kein Platz für den Gründer der Republik Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, vorgesehen ist.
Dem Bericht von Ufuk Sepetçi von der Zeitung Cumhuriyet zufolge werden Schüler der 3. und 4. Grundschulklassen weiterhin ihre klassischen Zeugnisse erhalten, die wie bisher mit einem Bild von Mustafa Kemal Atatürk versehen sind.
Für Schüler der 1. und 2. Klassen, die gerade erst in ihr Schulleben starten, wurde jedoch ein anderes Verfahren eingeführt. Diese Schüler erhalten anstelle eines Zeugnisses ein separates Dokument namens „Schülerentwicklungsbericht“, das akademische und entwicklungsorientierte Bewertungen enthält.
„SCHÜLERENTWICKLUNGSBERICHT“ STATT ZEUGNIS
Mit der neuen Anwendung werden in den 1. und 2. Klassen anstelle eines Notensystems Berichte erstellt, die auf den Entwicklungsprozessen der Schüler basieren. Diese Berichte zielen darauf ab, die akademische, soziale und individuelle Entwicklung der Schüler zu bewerten.
Das Design und der Inhalt dieser Dokumente stehen jedoch im Zentrum der Kritik, insbesondere weil Atatürk darin nicht berücksichtigt wurde.
FEHLENDE ERWÄHNUNG ATATÜRKS LÖST PROTESTE AUS
Im Mittelpunkt der Kritik steht die Tatsache, dass auf dem „Schülerentwicklungsbericht“ für die 1. und 2. Klassen weder ein Bild noch der Name von Mustafa Kemal Atatürk zu finden ist.
Pädagogen und Eltern kritisieren, dass der Gründer der Republik Türkei in diesem für die ersten beiden Grundschuljahre erstellten Dokument außen vor gelassen wurde. Die Debatten dauern sowohl über den Inhalt des neuen Bewertungssystems als auch über die symbolischen Elemente an.