Lehrende in Warteschleife Opfer von Auswahlgesprächen: Tausende Einstellungen auf 2026 verschoben

Die jüngsten Entwicklungen bei den Lehrerernennungen haben Tausende von angehenden Lehrkräften, die auf eine Anstellung warten, enttäuscht. Die Erklärungen des Vorsitzenden der Gewerkschaft Hürriyetçi Eğitim Sen, Levent Kuruoğlu, haben erneut ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Gerechtigkeit und Transparenz des Prozesses aufgeworfen.

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Der Vorsitzende der Gewerkschaft Hürriyetçi Eğitim Sen, Levent Kuruoğlu, erklärte, dass von den angekündigten 25.000 Lehrerernennungen nur 15.000 im Jahr 2025 erfolgen werden, während 10.000 Lehrkräfte aufgrund des Prozesses der Akademie für Nationale Bildung erst 2026 eingestellt werden. 

Kuruoğlu sagte: 'Das Beharren auf Auswahlgesprächen vergrößert das Leid. Die Ernennungen sollten ausschließlich auf Basis der KPSS-Punktzahl erfolgen.'

LEID BEI LEHRERERNENNUNGEN VERSCHÄRFT SICH

Der Vorsitzende der Hürriyetçi Eğitim Sen, Levent Kuruoğlu, bewertete die vom Präsidenten angekündigten Lehrerernennungen und forderte: 'Schaffen Sie keine neuen Ungerechtigkeiten.'

In der Fortsetzung seiner Erklärung äußerte sich Kuruoğlu wie folgt;

Der Herr Präsident hat angekündigt, dass 25.000 Lehrer eingestellt werden, davon 10.000 über den Weg der Akademie für Nationale Bildung. 

25.000 WURDEN ANGEKÜNDIGT, ABER NUR 15.000 WERDEN EINGESTELLT!

Daraus ist zu schließen, dass im Jahr 2025 15.000 Lehrer eingestellt werden. Die anderen 10.000 werden auf das Jahr 2026 verschoben, unter der Bedingung, dass sie gemäß den Ergebnissen der Akademie-Aufnahmeprüfung 2025 an der Akademie für Nationale Bildung erfolgreich sind.

Während unsere von den Auswahlgesprächen betroffenen Lehrer auf Hoffnung und eine Lösung warteten, hat sich ihr Leid durch diese Erklärung noch vervielfacht. Wir wissen, dass auch diese 15.000 Ernennungen durch Auswahlgespräche erfolgen werden. Zumindest, auch wenn wir wenig Hoffnung haben, möchten wir darauf hoffen, dass aus dem von uns erlebten Debakel bei den Auswahlgesprächen eine Lehre gezogen wird und eine Ernennung ausschließlich auf Basis der KPSS-Leistung erfolgt.

Der Prozess der Akademie für Nationale Bildung birgt das Risiko für sehr große Ungerechtigkeiten und Leid. All diese Geschehnisse sind ein schwerer Schlag für die pädagogischen Fakultäten, die die Quelle des Lehrerberufs darstellen.