Lehrkräfte fordern den Rücktritt von Minister Yusuf Tekin
Vor dem Bildungsministerium versammelte Lehrkräfte protestierten gegen die Ungerechtigkeiten im Auswahlverfahren und forderten den Rücktritt von Minister Yusuf Tekin.
12punto
Lehrkräfte, die sich vor dem Bildungsministerium versammelten, protestierten gegen die Ungerechtigkeiten im Auswahlverfahren. Die Lehrkräfte forderten den Rücktritt von Minister Yusuf Tekin und machten auf die Probleme aufmerksam, mit denen die Betroffenen des Auswahlverfahrens konfrontiert sind.
Die Lehrkräfte erklärten, dass sie seit 219 Tagen kämpfen und betonten: "Es gibt keinen Abgeordneten und keine Gewerkschaft, mit denen wir nicht gesprochen haben. Jeder sagt, dass wir im Recht sind, aber es gibt keine Lösung. Minister Tekin hatte uns gesagt: 'Selbst wenn Sie zu 100 Prozent im Recht sind, kann man nichts machen.' Was ist das für eine Herangehensweise?"
FEHLER IM AUSWAHLVERFAHREN
Die Lehrkräfte erklärten, dass die Fehler bei den Auswahlgesprächen inakzeptabel seien. "Es gibt Fehler, wie zum Beispiel, dass jemandem, der 19 Punkte in der Rubrik erreicht hat, 17 Punkte gutgeschrieben wurden, oder jemandem, der 17 Punkte erreichte, 16 Punkte gegeben wurden. Diese Fehler beeinträchtigen das gesamte Auswahlverfahren", sagten sie. Zudem forderten sie die Umsetzung von Gerichtsurteilen.
Der Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft Eğitim Sen, Kemal Irmak, sagte in der Presseerklärung: "Bei den Auswahlgesprächen kam es zu schwerwiegenden Ungerechtigkeiten. Die Bewertungen erfolgten nach subjektiven Kriterien, wodurch Tausende von Bildungsbeschäftigten benachteiligt wurden. Das Ministerium muss entweder auf diese Situation reagieren oder ehrenhaft zurücktreten."
Die Lehrkräfte argumentierten, dass das Auswahlverfahren abgeschafft werden müsse und die Probleme nicht gelöst werden könnten, solange Minister Tekin nicht zurücktrete. Sie äußerten ihren Unmut mit den Worten: "Er selbst ist die Quelle des Problems."