Minister Yusuf Tekin gibt bekannt: Interesse an Berufsschulen steigt
Bildungsminister Yusuf Tekin gab bekannt, dass das Interesse an der beruflichen und technischen Bildung rapide zunimmt. Tekin teilte mit, dass sich in diesem Jahr 43 von 100 Schülern, die in die 9. Klasse kommen, für Berufsschulen entschieden haben, und betonte, dass sich die Quoten den OECD-Werten annähern.
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Bildungsminister Yusuf Tekin besuchte im Rahmen der Veranstaltungen „Marifetli Gençlik im Herzen der Bildung“ das Teknopark Ankara İvedik OSB Berufliche und Technische Anatolische Gymnasium und teilte aktuelle Daten zur beruflichen Bildung mit. Tekin äußerte sich zu Schülerpräferenzen, Branchenkooperationen und neuen Bildungsprojekten.
ANTEIL AN BERUFSSCHULEN STEIGT
Tekin erklärte, dass die berufliche und technische Bildung zum größten Bereich innerhalb der Sekundarstufe geworden sei, und wies darauf hin, dass im Gesamtbild 41 von 100 Schülern Berufsschulen besuchen. Er betonte, dass der Anstieg in diesem Jahr besonders bemerkenswert sei, da 43 Prozent der Schüler, die sich für die 9. Klasse angemeldet haben, Berufsschulen gewählt hätten.
Tekin erklärte, dass dieser Anstieg stetig anhalte und sich die aktuellen Quoten den internationalen Standards, insbesondere den OECD-Durchschnittswerten, annäherten.
„NICHT NUR HILFSKRÄFTE, SONDERN GEFRAGTE FACHKRÄFTE“
In seiner Bewertung des qualifizierten Arbeitskräftebedarfs sagte Tekin, dass sie anstelle des Begriffs „Hilfskraft“ den Begriff „gefragte Fachkraft“ verwenden. Der Minister appellierte an die Geschäftswelt und die Handelskammern und erklärte, dass die Bildungsprogramme entsprechend aktualisiert werden könnten, wenn die von den Sektoren benötigten Bereiche mitgeteilt würden.
Tekin sagte: „Wir erstellen diese Programme, bilden unsere Schüler aus und eröffnen unsere Schulen. Unsere Erwartung an Sie ist, dass die jungen Absolventen sowohl bei der Beschäftigung als auch bei der Gründung eigener Unternehmen unterstützt werden.“
Tekin ging auch auf die gesellschaftliche Wahrnehmung von Berufsschulen ein und erklärte, dass politische Prozesse in der Vergangenheit die Bildungswahl beeinflusst hätten. Er stellte fest, dass Berufsschulen und Imam-Hatip-Schulen heute wieder das Niveau von vor dem 28. Februar erreicht hätten, und äußerte, dass die negative Wahrnehmung aus der Vergangenheit die Tendenz der Familien zur akademischen Ausbildung beeinflusst habe.
Tekin betonte, dass diese Wahrnehmung aufgebrochen werden müsse und dass die gesellschaftliche Akzeptanz in diesem Prozess entscheidend sei.
Der Minister ging auch auf Projekte zur Orientierung der Schüler nach ihren Interessen und Fähigkeiten ein und kündigte an, dass das in Zusammenarbeit mit TÜBİTAK entwickelte Projekt „Batterie zur Bestimmung der beruflichen Neigung“ umgesetzt wurde.
Darüber hinaus erklärte Tekin, dass neue Anwendungen wie „Handwerkswerkstätten“ und „Berufsmittelschulen“ eingeführt wurden, damit Schüler ihre beruflichen Fähigkeiten schon in jungen Jahren entdecken können.