Nach der Schlagzeile von Akit zur koedukativen Bildung: Treffen mit Minister Tekin erneut im Fokus
Barış Pehlivan schrieb, dass die Personen, deren Ansichten Akit gegen die koedukative Bildung eingeholt hat, sich vor einer Woche mit dem Bildungsminister Yusuf Tekin getroffen haben.
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Die Debatte, die Yeni Akit mit der Schlagzeile „Die koedukative Bildung soll enden“ angestoßen hat, hat durch die Tatsache, dass die im Bericht zitierten Personen kurz zuvor ein Treffen mit dem Bildungsminister Yusuf Tekin abgehalten hatten, eine neue Dimension erhalten.
Der Cumhuriyet-Kolumnist Barış Pehlivan erklärte in seinem heutigen Artikel, dass die Personen, die Akit als „Pädagogen“ zu Wort kommen ließ, in der vergangenen Woche mit Minister Tekin zusammengetroffen seien. Pehlivan schrieb, dass die betreffenden Personen im Rahmen des ÇEDES-Projekts vom Bildungsministerium eingeladen worden seien, von Tekin eine Dankesplakette erhalten hätten und „Beratungen“ geführt hätten.
Pehlivan argumentierte daher, dass der Aufruf von Akit gegen die koedukative Bildung nicht als unabhängiger Vorstoß gewertet werden könne. In seinem Artikel verwendete er die Worte: „Ja, eigentlich ist dieser Aufruf nicht unabhängig, er kam ‚von innen‘.“
In dem Bericht von Akit wurde zudem die Behauptung aufgestellt, dass die koedukative Bildung in entwickelten Ländern aufgegeben worden sei. Pehlivan widersprach dieser Behauptung und wies darauf hin, dass die koedukative Bildung in Ländern wie den USA, Deutschland und Frankreich nach wie vor das vorherrschende und standardmäßige Modell sei.
Nach der Debatte wurde in einer Erklärung der TKP behauptet, dass Akit diesen Vorstoß mit dem Rückenwind von Bildungsminister Yusuf Tekin unternommen habe. Auch Pehlivan wies in seinem Artikel auf die früheren Äußerungen von Tekin zur koedukativen Bildung hin und erinnerte daran, dass Akit bereits vor 12 Jahren die Schlagzeile „Koedukative Bildung ist nicht verpflichtend“ veröffentlicht hatte.
Während die Debatte um die koedukative Bildung, Bildungspolitik und Geschlechtergleichstellung erneut auf die Tagesordnung rückt, interpretierte Pehlivan die Schlagzeile von Akit als ein „Signalfeuer“ für mögliche Schritte der Regierung im Bildungsbereich.