Praktikumsdauer für Universitätsstudenten wird verlängert: Neues System startet in sieben Provinzen
Mit einer neuen Regelung im Hochschulwesen wird die Praktikumsdauer für Universitätsstudenten auf mindestens ein Semester verlängert. Die Pilotanwendung wird zunächst in sieben verschiedenen Städten umgesetzt.
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Bei der obligatorischen Praktikumsdauer im Hochschulstudium steht eine bedeutende Änderung an. Gemäß den neuen Beschlüssen des Hochschulrats (YÖK) werden die praktischen Ausbildungsphasen in Associate- und Bachelorstudiengängen verlängert.
Im Rahmen der neuen Regelung werden Studierende in Associate-Studiengängen eines der vier Semester und in Bachelorstudiengängen mindestens ein Semester als Praktikum in Unternehmen absolvieren. Alternativ werden Ausbildungsmodelle angeboten, die drei Semester theoretische Ausbildung und ein Semester Praktikum oder zwei Semester theoretische Ausbildung und zwei Semester Praktikum vorsehen. In Bachelorstudiengängen wird es die Möglichkeit geben, sieben Semester lang Vorlesungen zu besuchen und ein Semester zu praktizieren oder sechs Semester lang Vorlesungen zu besuchen und zwei Semester zu praktizieren.
Der Bildungsexperte Sadık Gültekin wies darauf hin, dass dieser Schritt für Universitätsstudenten sehr sinnvoll sei, und erklärte: „Es ist im Grunde eine sehr treffende und richtige Anwendung. Wie Sie wissen, betrugen die Praktikumszeiten zuvor einen Zeitraum von 20 bis 23 Tagen. Ist das ausreichend? Absolut nicht. Mit dieser Änderung wird der Student sein Wissen in den Sektor einbringen und Informationen oder Probleme aus dem Sektor zurück in die Akademie tragen. Dies erweist sich als eine äußerst positive Anwendung, sowohl im Hinblick auf die Anpassungsfähigkeit des Studenten als auch auf seine spätere Einstellung.“
Der Präsident des Hochschulrats, Prof. Dr. Erol Özvar, gab bekannt, dass die Anwendung zunächst in Konya, Gaziantep, Istanbul, Bursa, Kocaeli, Izmir und Ankara gestartet wird.
VERBINDUNGEN ZUR WIRTSCHAFTSWELT WERDEN GESTÄRKT
Prof. Dr. Özvar betonte, dass die Regelung die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft und den Universitäten stärken werde. „Mit diesem Modell lernen unsere Studierenden, indem sie ihr akademisches Wissen im Berufsleben anwenden, und bauen bereits vor ihrem Abschluss eine starke Bindung zur Geschäftswelt auf. Auf diese Weise werden unsere Studierenden direkte Erfahrungen im Berufsleben sammeln. Die Qualifikation und Produktivität unserer Absolventen wird gesteigert. Die Übergangsprozesse in die Beschäftigung werden beschleunigt“, sagte er.
Mit dem neuen Modell werden auch detaillierte Informationen zu den Aufgaben, die die Studierenden in den Unternehmen übernehmen, zu den Bewertungsmethoden sowie zu Themen wie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den abzuschließenden Praktikumsverträgen enthalten sein.
Es ist geplant, diese neue Anwendung im Hochschulwesen in den kommenden Jahren auf das ganze Land auszuweiten. Die Behörden betonen, dass die Verlängerung der Praktikumszeiten von entscheidender Bedeutung sei, um sowohl die Anpassung der Studierenden an das Berufsleben zu erleichtern als auch Vorteile bei den Einstellungsprozessen zu bieten.