Reaktionen von Schülern und Eltern! Ist die LGS-Mathematikaufgabe fehlerhaft?
Die 15. Mathematikaufgabe bei der Aufnahmeprüfung für weiterführende Schulen (LGS) hat aufgrund des Vorwurfs einer unklaren Formulierung für Diskussionen gesorgt. Während das Bildungsministerium erklärt, dass die Aufgabe nicht fehlerhaft sei, bereiten sich Schüler und Eltern darauf vor, den Rechtsweg einzuschlagen.
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Die Diskussionen um die 15. Mathematikaufgabe bei der LGS halten an. Da in der Aufgabe, die mit dem Satz des Pythagoras gelöst werden sollte, eine unvollständige Formulierung verwendet wurde, hatten die meisten Schüler Schwierigkeiten.
WIRD DIE 15. AUFGABE NUN ANNULLIERT?
Während Schüler und Experten argumentieren, dass die Aufgabe fehlerhaft sei, richten sich alle Augen auf das Bildungsministerium (MEB). Wird die 15. Aufgabe also annulliert?
BILDUNGSMINISTERIUM: KEIN FEHLER
Es wurde Einspruch beim Bildungsministerium (MEB) eingelegt, doch das Ministerium erklärte, dass es "keinen Fehler oder Mangel" gebe.
'UNTERSCHIEDLICHE WAHRNEHMUNG IST VERSTÄNDLICH'
Berichten von NTV zufolge wird erwartet, dass Schüler und Familien den Fall vor Gericht bringen werden. Doz. Dr. Burak Karabey äußerte sich dazu wie folgt:
"Es ist völlig normal, dass die Schüler hier unterschiedliche Dinge wahrnehmen. Zum Beispiel wird in der Aufgabe eine bestimmte Länge erwartet, ohne das Wort 'kürzeste' zu verwenden. Da die Schüler das Wort 'kürzeste' nicht hören, kann diese Länge a-b auf verschiedene Weise gemessen werden. Diese Kinder stehen unter Zeitdruck, daher sollten Ausdrücke, die zu Missverständnissen führen könnten, vermieden werden."