Schulpflicht könnte verkürzt werden: Neue Formel für das Universitätsalter

Bildungsminister Yusuf Tekin erklärte, dass das 12-jährige Schulpflichtsystem neu bewertet werden könnte, und kündigte an, dass an einem Mechanismus gearbeitet werde, der es Schülern ermöglichen soll, bereits ab einem Alter von 15 bis 16 Jahren in die Hochschulbildung überzugehen.

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Bildungsminister Yusuf Tekin äußerte sich in einer Fernsehsendung zu möglichen Änderungen am Bildungssystem. Tekin erklärte, dass insbesondere verschiedene Modelle zur Dauer der Schulpflicht diskutiert werden könnten.

Unter Hinweis darauf, dass in vielen Ländern der Welt das Alter für den Beginn der Hochschulbildung zunehmend auf frühere Zeitpunkte vorverlegt wird, sagte Tekin, dass auch in der Türkei über ein System nachgedacht werden müsse, in dem Schüler in einem jüngeren Alter an die Universität wechseln können.

ZIEL: HOCHSCHULZUGANG MIT 15-16 JAHREN

Minister Tekin äußerte, dass mit den möglichen Regelungen ein Mechanismus angestrebt werde, durch den Schüler ab einem Alter von 15 bis 16 Jahren in die Hochschulbildung gelenkt werden könnten. In diesem Rahmen wies er darauf hin, dass eine Neubewertung der bestehenden Bildungsstruktur auf die Tagesordnung kommen könnte.

Tekin erklärte, dass auch eine Änderung der Gesamtdauer des Systems durch den Beginn der Schulpflicht ab der Vorschulzeit zu den Optionen gehöre.

„WIR MÖCHTEN, DASS ES VOR EINER ENTSCHEIDUNG DISKUTIERT WIRD“

Tekin betonte, dass es derzeit noch keine endgültige Regelung zu diesem Thema gebe, und sagte, dass man Wert darauf lege, den Prozess in der Öffentlichkeit breit zu diskutieren.

Minister Tekin erklärte: „Wir möchten, dass diese Entscheidung in der Öffentlichkeit diskutiert wird, bevor wir irgendeine Entscheidung treffen.“ Damit unterstrich er, dass gesellschaftliche Bewertungen bei der Bildungspolitik berücksichtigt werden sollen.

DIE LETZTE ENTSCHEIDUNG LIEGT BEIM PARLAMENT

Tekin erinnerte daran, dass eine solche Änderung des Bildungssystems eine gesetzliche Regelung erfordere, und erklärte, dass die endgültige Entscheidung bei der Legislative liege.

Tekin äußerte sich wie folgt: „Wir verfolgen diese Diskussionen und unterbreiten dem Gesetzgeber unsere Vorschläge zu diesem Thema. Letztendlich liegt die Entscheidung beim Parlament.“